Cyber-Angriff auf Automobilzulieferer Gedia im Sauerland

Cyber-Attacken

Immer mehr deutsche Unternehmen werden Opfer von Cyber-Attacken

Wenn es um die Abwehr von Hacker-Angriffen und um das Thema Cyber-Security geht, bietet DOKOM21 Unternehmen jeder Größenordnung sichere und effiziente Lösungen aus einer Hand.

Immer mehr Unternehmen in Deutschland werden Opfer von Cyber-Angriffen. Mehr als jedes 10. Unternehmen war im vergangenen Jahr laut einer Untersuchung des TÜV-Verbands (VdTÜV) von digitalen Attacken betroffen. 

Rund ein Drittel der Cyber-Angriffe waren Phishing-Attacken. Hier werden Passwörter, Kontonummern oder andere sensible Daten gestohlen. Rund jeder fünfte Hacker-Angriff erfolgte in Form einer Ransomware. Diese legt das IT-System eines Unternehmens lahm oder blockierten Zugriff auf wichtige Unternehmensdaten. Dadurch sollen Betriebe zu Geldzahlungen erpresst werden. Obwohl das Ausmaß und die Qualität der Cyberbedrohung zugenommen hat, nehmen laut Umfrage rund ein Drittel der Unternehmen bewusst Risiken bei ihrer IT-Sicherheit in Kauf. 

Cyber-Angriff auf Automobilzulieferer Gedia im Sauerland

Ein aktuelles Beispiel für einen folgenreichen Cyber-Angriff auf ein Unternehmen aus der Region ist der Automobilzulieferer Gedia aus dem Sauerland. Hacker hatten am 21. Januar 2020 eine schwere Cyber-Attacke auf die Zentrale der Gedia Automotive Gruppe in Attendorn ausgeführt. Nach der Entdeckung des Angriffs musste das Unternehmen seine IT-Systeme zeitweise abschalten und rund 300 Mitarbeiter in „Zwangsurlaub“ schicken. Gedia machte den Vorfall öffentlich und stellte Strafanzeige bei der Polizei.

Trojaner Emotet: Attacke auf Berliner Kammergericht

Folgenschwer war auch die bereits im September 2019 erfolgte Trojaner-Attacke auf das Berliner Kammergericht. Nachdem im Computersystem des Gerichts eine Schadsoftware gefunden wurde, mussten die Rechner des Gerichts vom Netz genommen werden. Für die Richter ist der Online-Zugang bis heute nur eingeschränkt möglich. Zunächst hieß es, dass bei dem Angriff keine Daten entwendet wurden. Ein Ende Januar 2020 veröffentlichtes neues Gutachten zeigt, dass möglicherweise der gesamte Datenbestand des Gerichts abgeschöpft worden sein könnte. Sicherheitsexperten vermuten, dass organisierte Kriminalität hinter dem Angriff steckt. Sie empfehlen dem Kammergericht, seine IT-Infrastruktur komplett neu aufzubauen.

Im IT-System des Berliner Kammergerichts wurde das sogenannte Emotet-Virus gefunden. Laut IT-Sicherheitsexperten ist diese Schadsoftware „klar auf Datenabfluss ausgerichtet“. Der Trojaner Emotet wird von Kriminellen häufig dazu verwendet, um Banking-Daten abzugreifen. Er stellt eine gefährliche Bedrohung für IT-Systeme in Unternehmen dar. Ist ein IT-System infiziert, verbreitet sich der Trojaner über E-Mails an die Kontakte der Nutzer. Zudem kann die Schadsoftware weitere gefährliche Programme aus dem Netz nachladen. 

Unternehmen sollten jetzt in ihre Cyber-Security investieren

Um gegen digitale Angriffe gewappnet zu sein und mögliche IT- und Produktions-Ausfälle abzuwenden, sollten gerade auch kleine und mittelständische Unternehmen jetzt in ihre Cyber-Security investieren. Wer in der aktuellen Situation keine Vorsichtsmaßnahmen trifft, riskiert möglicherweise existenzbedrohende finanzielle Folgen für sein Unternehmen. Ob es um die Abwehr von Cyber-Angriffen auf das eigene Netzwerk oder um die Auslagerung von Servern und Daten in ein externes Rechenzentrum geht, DOKOM21 bietet Unternehmen sichere und effiziente Lösungen aus einer Hand.

Der regionale Telekommunikationsdienstleister mit Sitz in Dortmund bietet Unternehmen jeder Größenordnung umfangreiche Dienstleistungen im Bereich des Unified Threat Management (UTM). Unified Threat Management bezeichnet eine einzelne Sicherheitslösung, die verschiedene IT-Sicherheitsfunktionen an einem einzelnen Punkt innerhalb eines Netzwerks bereitstellt. Nutzen Sie jetzt das Angebot für Geschäftskunden von DOKOM21 für eine kostenlose Beratung und erfahren Sie, welche UTM-Lösung für Ihr Unternehmen notwendig und passend ist. Weitere Informationen zum Thema Cyber-Security erhalten Sie unter Tel. 0231 930 94 02 oder per E-Mail an geschaeftskunden@dokom21.de.

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