RZ-Kühiung

Nicht an professionelle Kühlung gedacht?

Optimale Kühlung des Rechenzentrums

Die Hitzewelle stellt große Teile der Bevölkerung auch in diesem Jahr wieder vor große Herausforderungen. Schnell sind die eigenen vier Wände aufgeheizt und auch das Öffnen des Fensters bringt nicht die ersehnte Abkühlung mit sich. Wer ein eigenes Klimagerät besitzt, kann der heißen Jahreszeit gelassen entgegensehen. Auch für den sicheren Betrieb von IT-Systemen und Servern eines Datacenters ist das Thema Klimatisierung essentiell.

Wird die Klimatisierung in einem Rechenzentrum über einen längeren Zeitraum unterbrochen, kann dies schwerwiegende (wirtschaftliche) Folgen nach sich ziehen. In unserem heutigen Artikel stellen wir Ihnen unser effizientes und selbstredend redundantes Kühlsystem vor, mit dem wir jederzeit für die optimale Kühlung der IT-Komponenten unserer Kunden sorgen.

Beste Betriebsbedingungen für Ihren Server durch optimales Klima

Im Rechenzentrum von DOKOM21 garantiert eine energieeffiziente Kühlung stets eine optimale Umgebungstemperatur für den Serverbetrieb. So setzen wir unter anderem Klimaschränke mit leistungsgeregelten Verdichtern sowie auf den IT-Flächen Umluftkühler ein. Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftverteilung im Datacenter werden dabei permanent überwacht.

Zur optimalen Energieeffizienz bei der Server-Kühlung tragen unter anderem Außenkühler bei. Sie ermöglichen bis zu einer Außentemperatur von 12 °C eine komplett freie Kühlung, so dass zusätzlich keine weitere Kälte erzeugt werden muss. Bei sehr hohen Temperaturen von bis zu 45 °C werden die Außenkühler am Rechenzentrum von DOKOM21 durch ein adiabatisches Sprühsystem unterstützt. Mehr Informationen zum Thema Adiabatik: hier klicken

Die Außenkühler am Datacenter sind mit einem System zur Leckageüberwachung ausgestattet. Somit werden eventuell auftretende Undichtigkeiten sofort gemeldet. Auch für den Winter ist vorgesorgt: Damit die Außenkühler bei Minusgraden im Winter nicht einfrieren, wird Glykol eingesetzt. Spezielle Auffangwannen verhindern im Falle von Undichtigkeiten, dass Glykol ins Erdreich gelangt. Die Klimatechnik ist skalierbar ausgelegt. Je nach Auslastung des Dienstleistungs-Rechenzentrums werden in weiteren Ausbaustufen zusätzliche Außenkühler in Betrieb genommen.

Doppelter Boden und optionale Active Floor Module gegen Wärmeerzeugung

Doppelböden, wie sie für moderne Rechenzentrumsflächen und Räume für die Infrastruktur eingesetzt werden, steigern maßgeblich die Energieeffizienz. Der Doppelboden sorgt dafür, dass die Kaltluft gezielt zu den Serverschränken geführt werden kann. Auch die Serverschränke im Datacenter von DOKOM21 werden über einen Doppelboden gekühlt. Stromkabel und Datenkabel werden im Serverbereich über separate Kabeltrassen oberhalb der Serverschränke – und damit nicht im Doppelboden – zu den Racks geführt. Daher bleibt der Doppelboden im Serverbereich frei für die Kaltluftzirkulation.

Der Doppelboden ist bis zu 75 cm hoch und mit einem antistatischen Bodenbelag versehen. Das Gestell des Doppelbodens ist leitend mit der Gebäudeerde verbunden und beugt somit einer elektrischen Aufladung vor. Der Doppelboden kann optional mit Active Floor Modulen ausgestattet werden. Diese Module beugen der Entstehung von Wärmenestern (Hot Spots) auf den IT-Flächen im Rechenzentrum vor. Temperaturfühler sorgen dafür, dass die gekühlte Luft zuverlässig und im richtigen Maß zugeführt wird.

Ausgeklügeltes Klimasystem im Rechenzentrum von DOKOM21

Das Rechenzentrum von DOKOM21 ist mit einem Kaltwasser-Klimasystem ausgestattet, das über eine indirekte, freie Kühlung funktioniert. Das System verfügt über Kaltwasserrohrleistungen als überwachte Ringleitung mit einer dezentralen Kälteerzeugung. Somit wird jederzeit sichergestellt, dass die Kühlung des Rechenzentrums gewährleistet ist. Neben dem Vorteil der hohen Energieeffizienz, kann das Klimasystem je nach benötigter Kühlleistung erweitert werden.

Im Service-Rechenzentrum sorgt ein Kalt-Warmgang-Konzept für die optimale Kühlung der Server- und IT-Bereiche. Auf den IT-Flächen des DOKOM21 Data Centers werden Kalt- und Warmluft voneinander getrennt. Die Serverschränke (Racks) sind nach „kalten“ und „warmen“ Gängen angeordnet. Das bedeutet, dass sich die Rack-Vorderseiten in einem Gang direkt gegenüberstehen. Die gekühlte Luft gelangt über perforierte Bodenplatten in die Kaltgänge und versorgt dort die Hardware. Die Racks werden über die gesamte Höhe mit Kühlluft versorgt. An den Rack-Rückseiten strömt die Warmluft in den Raum ab, die aus der Einhausung geblasen wird.

Damit die von den Servern abgegebene Warmluft nicht wieder in den bereits gekühlten Bereich zurückströmt, wird eine Kaltgangeinhausung (Cold Aisle Containment) verwendet. Dies führt dazu, dass der der Aufwand für die Kühlung vermindert und der Wirkungsgrad somit deutlich erhöht wird. Im Vergleich zur Nichteinhausung kann die Energieeinsparung bis zu 70 Prozent betragen.

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