DOKOM21 bietet Schutz vor internen Angriffen auf Unternehmensnetzwerke

Dortmund, 20. Mai 2009 - Nicht nur Hacker-Attacken von außen über das Internet sind für Unternehmen gefährlich, auch Angriffe von innen bedrohen die Betriebe. Die Fälle von Datenklau und missbräuchlichem Umgang mit Kundendaten, die in den letzten Monaten durch die Presse gingen, belegen das eindrucksvoll. DOKOM21 bietet Unternehmen jetzt Schutz vor internen Angriffen auf ihre Netzwerke. DSW21 und DEW21 setzen das Sicherheitssystem „Intraprotector" bereits erfolgreich ein.

DOKOM21 betreibt die gesamte Netzinfrastruktur der DSW21 Dortmunder Stadtwerke AG und der DEW21 Dortmunder Energie und Wasserversorgung GmbH. In diesem Rahmen sichert DOKOM21 auch die Informationstechnologie (IT) der beiden kommunalen Unternehmen gegen Angriffe von außen: Für den externen Datenverkehr, also die Anbindung ans Internet und den E-Mail-Verkehr, hat DOKOM21 bereits umfassende Sicherheitsmaßnahmen realisiert. Damit ist der Schutz vor Viren oder IT-Angriffen von außen gewährleistet.

Nun hat DOKOM21 den Schutz auch auf Angriffe von innen ausgeweitet: In Abstimmung mit DSW21 und DEW21 hat der regionale Anbieter im Bereich Telekommunikation umfassende Sicherheits-Richtlinien erstellt, die u.a. den Zugang zum Unternehmensnetzwerk sowie den Umgang mit Laptops und drahtlosen Netzwerken (Wireless-LAN) regelt. Mit dem System Intraprotector, das von der COMCO AG entwickelt wurde, verfügt DOKOM21 zusätzlich über eine technische Möglichkeit, das Unternehmensnetz der beiden kommunalen Versorger vor internen Angriffen zu schützen. DOKOM21 ist als regionaler Telekommunikationsdienstleister langjährig erfahren im Betrieb von großen Unternehmensnetzwerken.




Zugänge zum Intranet überwacht

Rund 3900 Endgeräte mit MAC- und IP-Adressen wie Computer, Drucker, Router oder Server werden von DSW21 und DEW21 in dem gemeinsamen Unternehmensnetzwerk betrieben und durch Intraprotector überwacht. Das Sicherheits-Management-System sorgt dafür, dass an den Datendosen in den Büros nur die PCs und Laptops betrieben werden können, die auch als registrierte Nutzer angemeldet sind.

„Klinkt sich eine fremde Person mit ihrem netzwerkfremden Computer in das Intranet ein, wird das vom Intraprotector sofort erkannt und der betreffende Datenport abgeschaltet. Unbefugten wird auf diese Weise der Zugang zu Netzwerkdaten des Unternehmens verwehrt. Zusätzlich wird unmittelbar eine Meldung an das zentrale Management des Systems ausgesandt, das dann weitere Maßnahmen ergreifen kann, wie z.B. den Sicherheitsdienst einzuschalten", erläutert Rolf Ganslmayer, IT-Koordinator der DSW21-Datenverarbeitung. „Auf diese Weise wird auch verhindert, dass eventuell Mitarbeiter, die das Unternehmen in nächster Zukunft verlassen wollen, Kunden- und Projektdaten auf ihr privates Laptop kopieren können und zum neuen Arbeitgeber mitnehmen."
 
Ziehen Mitarbeiter mit ihrem Computer innerhalb des Unternehmens um oder werden neue Computer-Arbeitsplätze eingerichtet, meldet DOKOM21 die Geräte an den entsprechenden Datenports neu an und sorgt so für einen sicheren Zugang zum Netzwerk.

Sensible Unternehmensdaten geschützt

Zusätzlich verhindert Intraprotector, dass Unternehmensdaten durch Hacker-Tools aus dem Internet, die im Netzwerk vorgaukeln ein Drucker oder ein Server zu sein, genutzt werden oder zum Einsatz kommen. Bei solchen „Man in the middle"-Attacken werden sensible Unternehmensdaten wie z.B. Angebote, Projektbeschreibungen oder Kundenadressen unerlaubterweise umgeleitet, verändert oder als Kopie abgelegt. Intraprotector beugt auch diesem Datenmissbrauch vor.

Über die Voice over IP-Technologie wird das Datennetz der DSW21 und DEW21 auch zum internen Telefonieren genutzt. Intraprotector verhindert, dass solche Gespräche mit zusätzlich eingebrachtem Equipment abgehört oder mitgeschnitten werden.

„Intraprotector läuft dezent im Hintergrund, ohne die Performance des Netzwerks einzuschränken. Die Mitarbeiter merken in der Regel überhaupt nicht, dass das Sicherheitssystem aktiv ist", berichtet Roland Brüggemann, Leiter der DEW21-Informationsübermittlungstechnik.

Wird ein Datenport aufgrund einer Fehlermeldung abgeschaltet, können sich autorisierte Mitarbeiter der DSW21 und DEW21 über eine Hotline jederzeit an DOKOM21 wenden und eine erneute Freischaltung des Ports veranlassen. „Das geschieht beispielsweise, wenn ein Mitarbeiter vergessen hat, seinen neuen Dienst-Laptop bei Intraprotector anzumelden. Durch die Hotline sind Mitarbeiter von DOKOM21 ganztägig erreichbar. Sie helfen bei einer unerwünschten Portabschaltung und schalten diesen schnell wieder frei. Dadurch wird verhindert, dass Intraprotector den innerbetrieblichen Arbeitsfluss ausbremst", sagt Rolf Ganslmayer.


Nutzungsverhalten wird nicht erfasst

Datenschützer und Mitarbeiter können dem System nach der Erfahrung von Roland Brüggemann gelassen begegnen: „Intraprotector registriert nicht, wie lange Mitarbeiter am PC arbeiten, welche Vorgänge sie ausführen oder welche Dokumente sie ausdrucken. Das System erfasst keinerlei Nutzungsverhalten der Mitarbeiter, sondern überwacht lediglich, ob ein Endgerät korrekt am jeweiligen Datenport angemeldet ist. Mit dem Intraprotector stellen wir sicher, dass ausschließlich angemeldete Geräte im Unternehmensnetzwerk arbeiten und beugen etwaigen Systemstörungen vor." Selbstverständlich sind alle betroffenen Mitarbeiter und der Betriebsrat von DSW21 und DEW21 vorab über den Einsatz des Systems informiert worden.

„Mit dem Intraprotector sind wir nicht nur gut gewappnet gegen Angriffe auf unser Unternehmensnetzwerk. Das System vermittelt zusätzlich ein Gespür dafür, was im eigenen Netzwerk los ist", zieht Rolf Ganslmayer ein positives Fazit für die DSW21. „Auch die Zusammenarbeit mit DOKOM21 ist sehr gut, eine schnelle und umfassende Betreuung ist hier garantiert."

„Die Installation ist komplett bei DOKOM21 zu unserer vollsten Zufriedenheit erfolgt. Insbesondere wurde mit der Unterstützung der DOKOM21 als erster Schritt das System in allen notwendigen Details so designed, dass es unseren Vorstellungen entspricht und auch in unsere Datennetzlandschaft passt. Wir sind mit der Betreuung durch DOKOM21 sehr zufrieden", ergänzt Roland Brüggemann aus Sicht der DEW21.


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