DOKOM21 bindet Schlüter-Systems KG über hochverfügbare Datenleitung an das Internet an



Iserlohn/Dortmund, 13. Juli 2011. Das international operierende Unternehmen Schlüter-Systems KG mit Hauptsitz in Iserlohn stellt Systemlösungen für Wand- und Bodenbeläge her und ist in diesem Segment Markt- und Technologieführer. DOKOM21 unterstützt Schlüter-Systems mit dem Betrieb eines sogenannten Autonomen Systems dabei, die Geschäftsprozesse effizient und sicher zu gestalten.

Von der „Schlüter-Schiene“ zum heutigen Portfolio von 6000 Produkten

Ausgehend von der so genannten „Schlüter-Schiene“, einem Abschlussprofil für die Außenkanten von Fliesenbelägen, das vor mehr als 30 Jahren von Firmengründer Werner Schlüter entwickelt wurde, ist die Produktpalette heute auf über 6000 Artikel angewachsen. Dazu gehören Profile für Treppenstufen und Dehnungsfugen, aber auch Abdichtungsbahnen, Entkopplungsmatten und Drainagesysteme. Inzwischen entwickelt die Firma nicht nur komplette Konstruktionsaufbauten für Balkone und Terrassen, sondern auch beheizte Fußböden. Die neueste Entwicklung ist eine Kombination von Fliesen-Verlegeplatte, Verbundabdichtung und Konstruktionsplatte.

Weltweit beschäftigt Schlüter-Systems über 600 Mitarbeiter. In den wichtigen Märkten – USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien und der Türkei – ist das Unternehmen mit eigenen Auslandsgesellschaften vertreten. Darüber hinaus betreibt es Servicebüros in Tschechien, Belgien, Portugal und Ungarn.

 

Zwei separate Datenleitungen

„Unsere Geschäftsprozesse laufen immer mehr über das Internet. Daher wollten wir unsere Internetanbindung sicherer und leistungsfähiger machen“ erklärt Rüdiger Kasten von der Schlüter-Systems KG. DOKOM21 hat diese Anforderung mit der Einrichtung eines Autonomen Systems umgesetzt: Die Firmenzentrale in Iserlohn ist jetzt über zwei separate, hochverfügbare Datenleitungen an das Internet angebunden und verfügt über eigene, providerunabhängige IP-Adressen.

Niederlassungen über VPN angebunden

Schlüter-Systems betreibt ein selbst gemanagtes Virtual Private Network (virtuelles privates Netzwerk, kurz VPN) über das Internet. Alle Niederlassungen des Unternehmens sowie der gesamte Außendienst sind über das VPN angebunden. „Wir sind sehr abhängig von der Verfügbarkeit des VPN. Da wollten wir auf der technischen Seite absolut sicher stellen, dass dieses stabil funktioniert", betont Rüdiger Kasten.

Schlüter-Systems hat mit DOKOM21 eine Lösung realisiert, die anbieterunabhängig die IP-Adressen über mehrere Wege verteilen kann. Dabei werden sogenannte BGP4-Router eingesetzt, welche das anerkannte Routingprotokoll BGP4 verwenden, das auch alle Internet-Service-Provider weltweit in ihren Netzen nutzen. Bei diesem Autonomen System gewährleisten zwei voneinander unabhängige Provider das Routing der Datenströme, einer davon ist DOKOM21. Das wird auch vom Réseaux IP Européens Network Coordination Centre (kurz RIPE NNC) so gefordert. RIPE NNC vergibt IP-Adressbereiche und AS-Nummern in Europa. Eigene IP-Adressen und AS-Nummern werden in der Regel an große Unternehmen und Institutionen sowie Internet-Serviceprovider vergeben.

„Um wirklich immer erreichbar zu sein, haben wir mit Unterstützung von DOKOM21 zwei physikalisch getrennte Anbindungen an das Internet realisiert. Bei vielen Internet-Anbietern läuft die letzte Meile dann doch wieder über den Knotenpunkt bzw. die Vermittlungsstelle der Deutschen Telekom. Wir wollten aber eine zweite Anbindung, die nicht über die Vermittlungsstelle der Telekom läuft“, erklärt Kasten. „Mit den zwei voneinander unabhängigen Leitungen sind wir auf der ganz sicheren Seite, selbst wenn mal Routingprobleme auftreten sollten oder sogar ein Provider mal ganz ausfiele.“

Lichtwellenanbindung für Unternehmenszentrale

Auf dem Betriebsgelände in Iserlohn hat DOKOM21 für Schlüter-Systems eine eigene Lichtwellenanbindung geschaffen und stellt nun nahtlos das eigene Leitungsnetz zur Verfügung. Aktuell ist die Unternehmenszentrale, in der allein rund 200 Menschen arbeiten, über DOKOM21 mit 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) an das Internet angebunden.

„DOKOM21 war flexibel beim Verlegen der Glasfaserleitungen. Teilweise konnten Erdarbeiten, die von uns ohnehin auf dem Firmengelände geplant waren, auch zum Verlegen der Glasfaserkabel genutzt werden. Das hat uns geholfen, Kosten zu sparen“, berichtet Rüdiger Kasten.

256 providerunabhängige IP-Adressen

Auch die Zuteilung des neuen IP-Adressclusters hat DOKOM21 für Schlüter- Systems organisiert. Das Unternehmen verfügt jetzt über ein sogenanntes Class-C-Netz mit 256 providerunabhängigen IP-Adressen. Der Webserver von Schlüter-Systems steht jetzt im Backbone von DOKOM21. „So können wir unseren Kunden und Mitarbeitern eine noch bessere Performance und Erreichbarkeit bieten“, sagt der technische Ansprechpartner.

Einheitliches Warenwirtschaftssystem

Die umsatzstarken Niederlassungen in Frankreich, Kanada und USA arbeiten mit der zentralen Auftragsabwicklung in Deutschland. Die für Warenbestellung und Kommissionierung notwendige Software liegt auf den Servern in der Unternehmenszentrale in Iserlohn. Damit verfügen die strategisch wichtigen Niederlassungen über ein einheitliches Warenwirtschaftssystem. Bei 6000 Produkten im weltweiten Vertrieb eine unabdingbare Voraussetzung für den Geschäftserfolg.

„Die Hochverfügbarkeit und maximale Sicherheit der Datenleitung sind für uns  ganz wichtige Voraussetzungen, damit wir unsere internationalen Geschäftsprozesse so effizient organisieren können. Wir müssen sicher stellen, dass unsere Mitarbeiter in den USA, Kanada oder Europa jederzeit Zugriff auf das System haben und optimal arbeiten können“, betont Rüdiger Kasten.

„Die Einrichtung des Autonomen Systems mit seiner speziellen, speicherstarken Routertechnik durch DOKOM21 war mit weniger organisatorischem und finanziellem Aufwand verbunden als wir im Vorfeld angenommen hatten“, zeigt sich Rüdiger Kasten sehr zufrieden. Er schätzte in der Einrichtungsphase des Systems den direkten und persönlichen Kontakt zu den DOKOM21-Mitarbeitern, die bei Fragen oder Problemen stets schnell und kompetent zur Stelle gewesen sind.

„Die Niederlassungen und unsere Außendienstler, die über einen VPN-Client an die Zentrale angebunden sind, haben einen wachsenden Kommunikationsbedarf. Mit dem Autonomen System und dem 50 Mbit/s-Zugang von DOKOM21 sind wir auch für kommende Herausforderungen bestens gerüstet“, blickt Rüdiger Kasten optimistisch in die Zukunft.

www.schlueter.de


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