DOKOM21 dauerhaft unter Strom: Eigene Transformatorstation sorgt für höchste Datensicherheit

Dortmund, 17. September 2009. „Ich freue mich, dass wir durch den Bau einer eigenen Transformatorstation den Kunden unserer Rechenzentren die denkbar höchste Sicherheit für ihre Daten bieten können. Damit stellen wir die Energieversorgung selbst bei einem Stromausfall eines gesamten Stadtbezirkes sicher“, betont Jörg Figura, Geschäftsführer von DOKOM21. Die Stromanbindung des regionalen Telekommunikationsdienstleisters auf der Stadtkrone Ost erfolgt dabei über zwei unabhängige Einspeisungen des Energieversorgers. Bei Ausfall des einen Netzes wird automatisch auf das andere umgeschaltet.
„Für den unwahrscheinlichen Fall, dass beide Stromnetze zusammenbrechen, können wir auf mehr als 250 Akkus mit einem Gesamtgewicht von 15 Tonnen zurückgreifen. Diese ermöglichen ein gesichertes ‚Herunterfahren’ der Server und überbrücken die Zeit bis zur Einspeisung über ein mobiles Notstromaggregat“, erläutert Figura. Damit ist DOKOM21 vollkommen unabhängig vom öffentlichen Ortsnetz.

 

Weiteres Rechenzentrum in Planung

Erst im Frühjahr dieses Jahres hat DOKOM21 eine Million Euro in Klimatechnik und Erweiterung eines hochmodernen und energieeffizienten Rechenzentrums investiert. Zahlreiche Unternehmen der Region haben dort ihre Server und IT-Anlagen untergebracht oder nutzen die Sicherheitszellen für ein hochverfügbares Notfall-Rechenzentrum.
„Aufgrund der großen Nachfrage planen wir, ein weiteres Rechenzentrum mit bis zu 1.000 Quadratmetern Fläche einzurichten. Dafür suchen wir momentan den geeigneten Standort“, verrät der DOKOM21-Geschäftsführer. Interessenten haben die Möglichkeit, im Vorfeld ihre individuellen Wünsche und Anforderungen hinsichtlich der Ausstattung des Rechenzentrums einzubringen. Hierzu stehen ihnen die DOKOM21-Mitarbeiter der Geschäftskundenberatung unter 02 31 / 930 - 94 02 zur Verfügung.

In puncto Sicherheit befindet sich DOKOM21 auf dem neuesten Stand der Entwicklung. Rund um die Uhr sorgen im Rechenzentrum eine elektronische Zugangskontrolle, Alarmanlage, Brandmeldeanlagen und Feuchtigkeitsdetektoren dafür, dass Rechner und Daten sicher aufgehoben sind.
Klimaschränke und Wärmetauscher garantieren konstante Temperaturen und Luftfeuchtigkeit. Kommt es zu einem Brand, tritt eine Argon-Löschanlage unmittelbar in Aktion. Das Gas erstickt die Flammen, ohne aber – im Gegensatz zu Wasser – die Rechner und die Hardware zu beschädigen.
Seit der Erweiterung des Rechenzentrums besteht das Kühlungssystem aus drei voneinander unabhängigen Kältemaschinen. Diese stellen die Verfügbarkeit der Kühlleistung auch bei Ausfällen kompletter Systeme sicher. Um den stetig steigenden Kältebedarf unmittelbar vor Ort gerecht zu werden, hat DOKOM21 zusätzlich Anschlüsse für die direkte Kühlung von Serverracks installiert. Dabei garantieren Umluftkühler, die die Außentemperatur zur Kühlung nutzen, in diesem Bereich einen effizienten Energieeinsatz.
„Aktuell haben wir zur Erhöhung der Energieeffizienz eine bestehende Klimaanlage ausgetauscht, so dass der Anteil an Freiluftkühlern wesentlich gestiegen ist“, so Figura.

Zu den Nutzern der DOKOM21-Rechenzentren gehören unter anderem Großunternehmen der Versicherungsbranche, zahlreiche nationale und internationale Netzbetreiber sowie viele mittelständische Unternehmen der Region. Neben Dortmund umfasst das Anschlussgebiet die Städte Hagen, Herdecke, Holzwickede und Unna sowie Halver, Iserlohn, Kierspe, Lüdenscheid, Meinerzhagen, Menden und Schalksmühle im Märkischen Kreis.


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