DOKOM21 erweitert Anschlussgebiet - Regionaler Telekommunikationsdienstleister übernimmt Glasfasernetz in Essen

Dortmund/Essen, 20. März 2017. DOKOM21 übernimmt voraussichtlich Ende dieses Monats das Glasfasernetz von essen.net, einer Tochter der Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (EVV). Voraussetzung ist die Zustimmung des Rates der Stadt Essen und des Aufsichtsrates der EVV.
Der regionale Telekommunikationsdienstleister mit Sitz in Dortmund erweitert damit sein Anschlussgebiet auf die benachbarte Ruhrmetropole. „Dieser Schritt ist ein weiterer Baustein in unserer Glasfaserstrategie, den Zugang zu hohen und stabilen Bandbreiten zu ermöglichen“, betont Jörg Figura, Geschäftsführer von DOKOM21. „Wir werden in Essen die vorhandene Infrastruktur fertigstellen und für eine optimale Telekommunikationsanbindung zunächst im Stadtteil Frohnhausen sorgen.“

Allein in Essen-Frohnhausen können 47 Kilometer Glasfasernetz der essen.net zur Nutzung aktiviert werden. „Mit DOKOM21 haben wir nicht nur einen Käufer gefunden, sondern ein Unternehmen, welches das Potential und die notwendige Expertise mitbringt, das Glasfaserprojekt doch noch zum Erfolg zu führen“, ist sich Dr. Peter Schäfer, essen.net- Geschäftsführer, sicher.


DOKOM21 kauft das Essener Glasfasernetz. Den dazugehörigen Vertrag unterschrieben jetzt Dr. Peter Schäfer (links), Geschäftsführer der essen.net, und Jörg Figura, Geschäftsführer von DOKOM21. Der Rat der Stadt Essen und der Aufsichtsrat der Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (EVV), müssen dem Verkauf noch zustimmen. Foto: essen.net

Bevor Produkte mit schnellem Internet mit Geschwindigkeiten von 200 Megabit pro Sekunde im Download und 20 Megabit pro Sekunde im Upstream, Telefonie und Kabel-TV in den rund 9.000 Wohneinheiten genutzt werden können, muss DOKOM21 umfangreiche Arbeiten durchführen. Diese betreffen sowohl die Glasfaserverkabelung und -verschaltung, als auch die Übertragungstechnik für die Bereitstellung von Breitbanddiensten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zur Erschließung knapp 400 weiterer Wohnhäuser in Essen.

Ein weiteres Netzsegment, mit einer Trassenlänge von ca. 28 Kilometern, besteht im Stadtteil Essen-Huttrop. Dort wurden bislang lediglich die Lehrrohre für 270 Hausanschlüsse gelegt. Glasfaserkabel müssen dort von DOKOM21 noch eingezogen werden.


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