DOKOM21 gibt Geschäftszahlen 2010 bekannt

Dortmund, 25. Mai 2011. Der regionale Telekommunikationsdienstleister DOKOM21 zieht erneut eine positive Jahresbilanz: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem Ergebnis aus 2010 im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von 16 Prozent erzielen konnten. Damit haben wir fast die bisherige Rekordmarke von 2008 erreicht“, sagt Jörg Figura, Geschäftsführer von DOKOM21. Das Dortmunder Unternehmen erzielte im Jahr 2010 als Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 4.882.000 Euro und Umsatzerlöse von 26.659.000 Euro. Die Mitarbeiterzahl stieg von 115 auf 124. Darunter befinden sich insgesamt acht Auszubildende.

 

Schwerpunktmäßig konzentrierten sich die Aktivitäten von DOKOM21 auf das neue Geschäftsfeld Multimediadienste für die Wohnungswirtschaft und die Errichtung einer eigenen Kopfstation zur Übermittlung von Kabel-TV-Signalen. Weiterhin setzte sich DOKOM21 gezielt für den flächendeckenden Ausbau des Breitbandnetzes ein und öffnete sein Glasfasernetz für die Dienste anderer Anbieter. Im Rahmen des CSR-Konzeptes unterstützte DOKOM21 sowohl seine Patenkinder aus der Nordstadt-Hauptschule „In der Landwehr“ als auch das integrative Jugend-Tanzprojekt des Ballett Dortmund „schoolmotions“.

Nach wie vor investiert das Unternehmen verstärkt in die eigene Infrastruktur. Die Gesellschafterversammlung hat der Errichtung eines neuen Rechenzentrums mit 1000 Quadratmetern in Dortmund zugestimmt.

Neues Geschäftsfeld: Multimediadienste für die Wohnungswirtschaft

Seit Herbst vergangenen Jahres bietet DOKOM21 für die Wohnungswirtschaft die Multimediadienste Internet und Telefonie über den TV-Kabelanschluss an. In Dortmund nutzen diese bereits die Mieter der Wohnungsgenossenschaft GWS und der Julius Ewald Schmitt Wohnungsgesellschaft. „Die Datensignale werden über unsere leistungsstarke Infrastruktur via Glasfaserkabel in die unmittelbare Nähe der Liegenschaften geführt. Innerhalb des kundeneigenen Breitbandkabelnetzes gelangen sie dann über rückkanalfähige Koaxialkabel in die einzelnen Haushalte“, erklärt Figura.

Darüber hinaus bietet DOKOM21 seit Anfang des Jahres ein eigenes Kabel-TV-Signal an. Dazu investierte das Unternehmen rund 200.000 Euro in die Errichtung einer eigenen Masterkopfstation in Dortmund-Dorstfeld. Diese ermöglicht es DOKOM21, selbsttätig TV-Signale von Satelliten zu empfangen und in das Breitbandkabelnetz einzuspeisen. Von dem Angebot profitieren bereits die Mieter von J. E. Schmitt in Dortmund und Kamen. „Wir planen, weitere regionale Kopfstationen zu installieren und Kabel-TV bald in weiteren Teilen unseres Anschlussgebietes anzubieten“, kündigt Figura an.

Glasfaser: Thier-Galerie angeschlossen – Netz geöffnet

Als zukunftsorientiertes Unternehmen treibt DOKOM21 den Ausbau des flächendeckenden Glasfasernetzes mit der verstärkten Investition in die eigene Infrastruktur voran. Davon profitiert unter anderem die Thier-Galerie: Mit einem Investitionsvolumen von 50.000 Euro wird Dortmunds größtes Einkaufszentrum an das DOKOM21-Netz angeschlossen. Die „Fibre to the Buildung“-Technik (FTTB-Technik), die dort zum Einsatz kommt, garantiert Gewerbetreibenden und Unternehmern ab Herbst 2011 eine sichere Versorgung mit einer hohen und stabilen Internetbandbreite bis zu 100 Megabit pro Sekunde im Up- und Download. Zudem können sie auf Wunsch mit Kabel-TV versorgt werden.

Darüber hinaus öffnet das Dortmunder Unternehmen sein eigenes Netz für die Dienste anderer Telekommunikationsdienstleister. „Weitere Haushalte in der Region erhalten damit die Möglichkeit, schnelle Internetverbindungen zu nutzen“, betont Figura und fügt hinzu: „Mit diesem so genannten ‚Open-Access-Modell’ sind wir hier in der Region nicht nur Vorreiter, sondern erfüllen zudem die Forderung der Bundesregierung, möglichst vielen Unternehmen und Menschen den Zugang zu einem Breitband-Anschluss zu bieten.“ Seit der Gründung im Jahr 1997 hat DOKOM21 über 56 Millionen Euro in Infrastrukturmaßnahmen investiert und inzwischen mehr als 600 Kilometer Glasfasertrassen erstellt.

DOKOM21 investiert in neues Rechenzentrum

Da die bisherigen Kapazitäten des DOKOM21-Rechenzentrums nahezu erschöpft sind, hat die Gesellschafterversammlung der Errichtung eines neuen Rechenzentrums in Dortmund zugestimmt. Damit wird auf den hohen Bedarf an Rechenzentrumsflächen reagiert und den interessierten Unternehmen ermöglicht, die Ausführung des Bauvorhabens mitzugestalten. Auf einer Fläche von 1000 Quadratmetern wird in dem neuen Rechenzentrum Ende des Jahres Platz für die Server und IT-Anlagen weiterer Geschäftskunden zur Verfügung stehen. „Für den optimalen Schutz der sensiblen Daten, legen wir bei unseren Rechenzentren größten Wert auf absolute Sicherheit bei gleichzeitiger Energieeffizienz. Laufend investieren wir dazu in die modernste Technik“, betont Figura. Grüne Technologien wie hochmoderne Klimatechnik, skalierbare Stromversorgung und virtuelle Server sorgen dafür, dass sowohl der Betrieb des Rechenzentrums als auch die IT-Anlagen selbst rund 60 Prozent Energie einsparen und damit die Umwelt schonen. DOKOM21 betreibt auf der Stadtkrone Ost bereits ein Rechenzentrum, das im Jahr 2009 für eine Million Euro erweitert wurde.

„schlau & fit – Verantwortung für die Region“: Nachhaltiges, soziales Engagement

Im Jahr 2010 förderte DOKOM21 als Hauptsponsor das integrative Jugend-Tanzprojekt schoolmotions des Ballett Dortmund. Für seine Patenkinder, der jetzigen Stufe 8 der Hauptschule in der Landwehr, holte DOKOM21 das Cookiemobil in die Nordstadt und ließ gesunde Speisen zubereiten. Darüber hinaus vermittelte DOKOM21 jedem der rund 30 Schüler ein zweitägiges Schnupperpraktikum bei Dortmunder Firmen und nahm selbst fünf Praktikanten auf.

Seit 2008 fördert der regionale Telekommunikationsdienstleister die Hauptschüler, mit dem Ziel, sie erfolgreich bis zu ihrem Schulabschluss zu begleiten. Für sein CSR-Konzept, das unter dem Leitthema „schlau & fit – Verantwortung für die Region“ gebündelt ist, erhielt DOKOM21 im vergangenen Jahr den Ideenpreis des Marketing-Club Dortmund.


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