DOKOM21 treibt Glasfaser-Ausbau für Unternehmen voran

„Die Breitbandziele der Bundesregierung sind auf den privaten Nutzer ausgelegt. Was uns fehlt, ist ein Fokus auf die Wirtschaft und insbesondere den Mittelstand“, fordert Jörg Figura, DOKOM21-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied des Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO), in Bezug auf die „Digitale Agenda“ der Bundesregierung. Diese sieht bis 2018 eine flächendeckende Breitbandversorgung aller Haushalte mit 50 Mbit/s vor. Gemeinsam mit den BREKO-Vorstandsmitgliedern traf er sich mit NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin, um ihm die Glasfaser-Offensive des BREKO vorzustellen.

„Wir sind in Dortmund bereits auf einem guten Weg, trotzdem gibt es Aufholbedarf. Besonders in Südwestfalen sitzen viele so genannte ‚Hidden Champions’, die international agieren und auf schnelles Internet angewiesen sind, um wettbewerbsfähig zu bleiben“, betont Figura und fügt hinzu: „Daher fordern wir einen Benchmark für die Versorgung der Wirtschaft mit Breitbanddiensten.“ Bereits seit Jahren konzentriert sich DOKOM21 auf den Ausbau der Glasfaser-Infrastruktur für Unternehmen und treibt damit die Breitbandversorgung in der Region weiter voran. In den vergangenen Jahren hat DOKOM21 über 60 Millionen Euro in den Ausbau der technischen Infrastruktur investiert und inzwischen über 670 Kilometer Glasfasertrassen erstellt. Träger des Breitbandausbaus sind somit BREKO-Unternehmen wie DOKOM21.

Jörg Figura (4.v.l.), Geschäftsführer von DOKOM21, war gemeinsam mit den BREKO-Vorstandsmitgliedern zu Gast bei NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (5.v.l.), um ihm die geplante Glasfaser-Offensive vorzustellen.
Mit auf dem Bild: Andreas Griehl (1.v.l.), Geschäftsführer Telemark Telekommunikationsgesellschaft Mark (Lüdenscheid), Marco Goymann (2.v.l.), Vertreter des BREKO-Netzbetreibers Versatel (Düsseldorf), Michael Bergeritz (3.v.l.), Geschäftsführer von eifel-net (Euskirchen), BREKO-Präsident Ralf Kleint (6.v.l.), Ralf Schütte (7.v.l.), Geschäftsführer von HeLi NET (Hamm) und BREKO-Geschäftsführer Dr. Stephan Albers (8.v.l.).
Fotovermerk: MWEIMH NRW

„Minister Duin hat die Notwendigkeit des fokussierten Breitband-Ausbaus für Unternehmen erkannt und uns seine Unterstützung zu gesagt“, berichtet Figura. Der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister und der BREKO mit seinen Mitgliedsunternehmen haben für die Zukunft einen regelmäßigen Dialog im Rahmen des „Runden Tisches Breitband“ vereinbart. Dabei soll der Minister neben dem fachlichen Austausch auch über den Ausbaufortschritt mit hochleistungsfähigen Glasfaser-Anschlüssen in Nordrhein-Westfalen auf dem Laufenden gehalten werden.

Im BREKO hat sich die Mehrzahl der Festnetz-Wettbewerber der Deutschen Telekom zusammengeschlossen – mittlerweile sind dies bundesweit mehr als 110 Netzbetreiber. Der Verband stellt die treibende Kraft beim Glasfaser-Ausbau in Deutschland dar – vor allem in ländlichen und unterversorgten Regionen.


Die Dienstleistungen von DOKOM21 reichen von Telefonanschlüssen, Internetzugängen über Voice-over-IP-Lösungen und Festverbindungen für Standortvernetzungen bis hin zu Kabel-TV und Mobilfunk. Darüber hinaus umfasst das Angebot Online-Datensicherung und Rechenzentrumsdienstleistungen sowie Multimedia-Dienste für die Wohnungswirtschaft. Das Anschlussgebiet umfasst neben Dortmund die Städte Hagen, Herdecke, Holzwickede und Unna sowie Halver, Iserlohn, Kierspe, Lüdenscheid, Meinerzhagen, Menden und Schalksmühle im Märkischen Kreis.


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