DOKOM21 verbindet Rechenzentren von Turck im sauerländischen Halver über redundante Glasfaserleitungen

Halver / Sauerland, 10. Mai 2021. Das sauerländische Halver ist der wichtigste Standort für die weltweite IT-Landschaft der Turck Unternehmensgruppe: Das Hauptrechenzentrum der global führenden Unternehmensgruppe im Bereich der Industrieautomation befindet sich in der Goethestraße in Halver. Um Ausfallsicherheit und Hochverfügbarkeit für die eigene IT zu gewährleisten, wird Turck ein zweites Rechenzentrum im Kirchlöher Weg in Halver errichten. Der regionale Telekommunikationsdienstleister DOKOM21 wird die beiden aktiven Rechenzentrums-Standorte über redundante Glasfaserleitungen miteinander verbinden.

Mit mehr als 4.650 Mitarbeitern an über 30 Standorten weltweit bietet die Turck Unternehmensgruppe effiziente Lösungen für die Fabrik- und Prozessautomation. Mit seinen Daten- und Kommunikationslösungen gehört Turck zu den Wegbereitern von Industrie 4.0 und Internet der Dinge. Innerhalb der Turck-Gruppe ist die Werner Turck GmbH & Co. KG mit Sitz in Halver für die Bereiche Entwicklung und Fertigung verantwortlich. Der Schwerpunkt der Tätigkeit der rund 800 Mitarbeiter in Halver liegt auf der kontinuierlichen Weiterentwicklung des innovativen Turck-Programms, vor allem im Sensorbereich.



Über die zukünftige Glasfaseranbindung der beiden Rechenzentrums-Standorte von Turck in Halver freuen sich Kai Schlotmann (re.), Leiter Rechenzentrum bei Turck, und Thomas Hennecke, Vertriebsleiter Region Südwestfalen bei DOKOM21. Mit den beiden synchron gespiegelten Rechenzentren gewährleistet das Unternehmen die Ausfallsicherheit und Hochverfügbarkeit seiner weltweiten IT.
Foto: Roland Kentrup

Turck baut Rechenzentrumskapazitäten in Halver aus

„Um unser weltweit steigendes Datenaufkommen optimal zu managen und eine maximale Ausfallsicherheit und Hochverfügbarkeit zu gewährleisten, haben wir uns entschieden, zusätzlich zu unserem Hauptrechenzentrum in der Goethestraße ein zweites, synchron gespiegeltes Rechenzentrum im Kirchlöher Weg in Halver einzurichten“, sagt Uwe Gottschlag, Leiter Corporate IT bei Turck Holding GmbH. „Halver ist für unsere weltweite IT-Landschaft der wichtigste Standort. Mit dem Ausbau unserer Rechenzentrumskapazitäten vor Ort unterstreichen wir die Bedeutung des Standorts Halver für die Turck Unternehmensgruppe.“

DOKOM21 verbindet Rechenzentren über Glasfaserleitungen

Zwischen den beiden aktiven Rechenzentren, die in Echtzeit synchron gespiegelt werden, werden permanent große Datenmengen ausgetauscht. Um das sicher zu ermöglichen, wird der regionale Telekommunikationsdienstleister DOKOM21 die beiden Standorte über Glasfaserstrecken miteinander verbinden. „Die beiden Rechenzentren von Turck werden mit Glasfaserverbindungen hochverfügbar, also mit einer sehr hohen Ausfallsicherheit, miteinander verbunden“, erklärt Thomas Hennecke, Vertriebsleiter Region Südwestfalen bei DOKOM21.

Internetanbindung von DOKOM21 sichert Hochverfügbarkeit

Dazu ergänzend wird die Werner Turck GmbH & Co. KG im Rahmen ihrer Hochverfügbarkeitsstrategie an ihren Standorten Goethestraße und Kirchlöher Weg in Halver eine Internetanbindung von DOKOM21 mit einer garantierten Bandbreite von 100 Mbit/s im Up- und Download nutzen. „Dabei werden beide Standorte redundant zueinander über zwei unterschiedliche Übertragungswege an das Internet angebunden. Sollte eine Internetverbindung ausfallen, so bleibt die andere Internetverbindung davon unberührt voll leistungsfähig bestehen. Das bedeutet für Turck eine Hochverfügbarkeit der Internetanbindung“, berichtet Thomas Hennecke. „Zudem profitiert Turck von dem neuen Internetknoten Ruhr-CIX, der in den Rechenzentren von DOKOM21 beheimatet ist. Ruhr-CIX dient der Verbesserung der Internetqualität und der internationalen Anbindung der Metropole Ruhr und der Wirtschaftsregion Südwestfalen.“

„Die redundante Glasfaseranbindung unserer beiden Rechenzentren und die Internetanbindung durch DOKOM21 garantieren uns Ausfallsicherheit und Hochverfügbarkeit unserer IT-Systeme“, betont Kai Schlotmann, Leiter Rechenzentrum bei Turck. Die Inbetriebnahme des zweiten Rechenzentrums soll in diesem Jahr erfolgen. „Damit werden wir dann über zwei räumlich getrennte Rechenzentrums-Standorte in Halver verfügen. Selbst für den unwahrscheinlichen Fall, dass ein Rechenzentrum aufgrund eines Schadenfalles ausfallen sollte, sind wir mit dieser Lösung für unsere Produktion in Halver und unsere weltweite IT sehr sicher und leistungsfähig aufgestellt.“

Glasfaser: Datenübertragung in Lichtgeschwindigkeit

Glasfaser ist aktuell die technisch leistungsfähigste Telekommunikationsanbindung. Sie bietet im Gegensatz zu Kupfer unbegrenzte Bandbreiten bis zu n mal 100 Gbit/s und zeichnet sich durch hohe und stabile Übertragungsraten aus. Eine Anbindung an das DOKOM21 Glasfasernetz ermöglicht Datenübertragung in Lichtgeschwindigkeit. Zudem gilt Glasfaser als zukunftssicher.
www.dokom21.de/glasfaser


Über Werner Turck GmbH & Co. KG
Die Werner Turck GmbH & Co. KG mit Sitz im sauerländischen Halver ist für die Bereiche Entwicklung und Fertigung innerhalb der Turck-Gruppe verantwortlich. Der Schwerpunkt der rund 800 Mitarbeiter in Halver liegt auf der kontinuierlichen Weiterentwicklung des innovativen Turck-Programms, vor allem im Sensorbereich. 2012 hat Turck in Halver mit einer neu geschaffenen Betriebsfläche von 13.500 qm² zusätzliche Kapazitäten für Forschung, Entwicklung und Produktion sowie ein eigenes, modernes Ausbildungszentrum geschaffen.

Über Turck Unternehmensgruppe
Turck zählt zu den weltweit führenden Unternehmensgruppen im Bereich der Industrieautomation. Turck ist ein globaler Partner für die Fabrik-, Prozess- und Logistikautomation in vielen Branchen. Rund 4.650 Mitarbeiter entwickeln, produzieren und vertreiben Produkte und Lösungen aus den Bereichen Sensor-, Feldbus-, Steuerungs-, Cloud-, Anschluss- und Interfacetechnik sowie HMI und RFID. Das weltweite Produktions- und Vertriebsnetz umfasst über 30 Tochtergesellschaften sowie Vertretungen in weiteren 60 Staaten. Mit seinen digital vernetzbaren Lösungen für effiziente Automationssysteme gehört das Unternehmen zu den Wegbereitern von Industrie 4.0 und Internet der Dinge (Internet of Things, IoT).
www.turck.de


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