DOKOM21 zieht positive Jahresbilanz 2017

Der regionale Telekommunikationsdienstleister DOKOM21 zieht eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2017. „Wir befinden uns weiterhin auf solidem Wachstumskurs und haben unsere Position als einer der führenden Telekommunikationsdienstleister in der Region weiter ausgebaut“, erklärt DOKOM21-Geschäftsführer Jörg Figura. „Ich freue mich, dass wir in 2017 wieder ein Ergebnis auf dem Niveau des Rekordergebnisses aus unserem Jubiläumsjahr 2016 erzielen konnten.“

Bei einem Betriebsertrag von rund 29,3 Millionen Euro erzielte DOKOM21 im vergangenen Jahr ein Ergebnis von 6,24 Millionen Euro. Das ist noch einmal eine leichte Steigerung gegenüber dem Rekordergebnis vom Vorjahr 2016, als der Telekommunikationsdienstleister sein 20-jähriges Bestehen feierte. Insgesamt wurden bei DOKOM21 9,3 Millionen Euro in die Infrastruktur investiert. Zudem floss ein Vergabevolumen von 8,24 Millionen Euro in die Region. Das Unternehmen beschäftigte 2017 133 Mitarbeiter, unter ihnen sieben Auszubildende. Wesentliche Wachstumstreiber waren die strategischen Geschäftsfelder Rechenzentrums-Dienstleistungen, Glasfaserausbau, Wohnungswirtschaft und Cloud-Dienste.

Rechenzentrums-Dienstleistungen stark nachgefragt

„Die Nachfrage nach Rechenzentrums-Dienstleistungen ist nach wie vor hoch und steigt weiter: Aufgrund des rasant zunehmenden Datenwachstums und der immer komplexer werdenden Infrastruktur, die für den sicheren Betrieb von Systemen und Anwendungen benötigt wird, entscheiden sich viele Unternehmen für die Auslagerung der Systeme in unsere Rechenzentren“, berichtet Figura. Ende des letzten Jahres hatte DOKOM21 in Dortmund-Huckarde sein fünftes Rechenzentrum mit einer Fläche von 2.600 Quadratmetern in Betrieb genommen. Mit insgesamt 4.600 Quadratmetern Fläche ist DOKOM21 der größte Rechenzentrums-Betreiber im Ruhrgebiet. „Zahlreiche Unternehmen aus der Region und aus ganz Nordrhein-Westfalen nutzen unsere Rechenzentren für ihre hochsensiblen Daten. Wir bieten ihnen Platz für die komplette oder teilweise Auslagerung der eigenen Serversysteme und für die Einrichtung von parallel betriebenen Notfall-Rechenzentren.“

Rechenzentrums-Lösungen von DOKOM21 werden stark nachgefragt: DOKOM21-Geschäftsführer Jörg Figura (li.) und Markus Isenburg, Marketingleiter bei DOKOM21, freuen sich über die positive Bilanz für das zurückliegende Geschäftsjahr 2017. Wesentliche Wachstumstreiber waren die strategischen Geschäftsfelder Rechenzentrums-Dienstleistungen, Glasfaserausbau, Wohnungswirtschaft und Cloud-Dienste. Foto: Stephan Schütze

Das Investitionsvolumen für den zweigeschossigen Neubau im Gewerbegebiet Hansa in Huckarde beträgt knapp zehn Millionen Euro. Das Gebäude ist mit einem hochmodernen Sicherheits- und Brandschutzsystem, redundanter Stromversorgung sowie energieeffizienter Kühlung ausgestattet. Darüber hinaus verfügt das Rechenzentrum über leistungsstarke Anbindungen an die großen Internetknotenpunkte wie Frankfurt und Amsterdam. Zur weiteren Gestaltung der Fassade wurde jetzt ein Wettbewerb ausgeschrieben. „Wir freuen uns auf interessante Ideen und Vorschläge von Architekten für die Außendarstellung unseres Gebäudes“, sagt DOKOM21-Marketingleiter Markus Isenburg. „Die Ergebnisse des Wettbewerbs werden Mitte August vorgestellt und von der Jury beurteilt. Wir gehen davon aus, dass der erstplatzierte Entwurf noch im 4. Quartal umgesetzt werden kann.“


Glasfasernetz konsequent ausgebaut

„Eine Anbindung an das Glasfasernetz ermöglicht Datenübertragung in Lichtgeschwindigkeit und sichert Unternehmen sowie Gebäudeeigentümern in Zeiten der Digitalisierung den wirtschaftlichen Erfolg“, erläutert Figura. „Glasfaser bietet unbegrenzte Bandbreiten und zeichnet sich durch hohe und stabile Übertragungsraten aus. Sie wird auch benötigt, um Haushalte mit Multimediadiensten versorgen zu können.“ DOKOM21 investierte daher auch im vergangenen Jahr weiter in seine Infrastruktur. So ist das Unternehmen 2017 auch in Essen aktiv geworden und hat im Stadtteil Frohnhausen das bislang brachliegende Glasfasernetz fertiggestellt. Die ungenutzte Infrastruktur hatte der Telekommunikationsdienstleister von der EVV-Tochter essen.net übernommen. Über das eigene Glasfaserkabelnetz bietet DOKOM21 dort schnelles Internet, Telefonie sowie Kabel-TV an. „Wir haben unseren Fokus auch in Essen auf die Wohnungswirtschaft gelegt und können hier erste Erfolge verzeichnen. In Frohnhausen können wir problemlos bis zu 12.000 Haushalte an unser Glasfasernetz anbinden“, sagt der DOKOM21-Geschäftsführer.

In Werl kooperieren DOKOM21 und die Stadtwerke Werl erfolgreich, um schnelles Internet für die Gewerbegebiete Büderich, KonWerl und Runtestraße anzubieten. Im Hagener Lennetal hat DOKOM21 im letzten Jahr im Rahmen des Breitbandausbaus erneut rund 2.000 Meter Lichtwellenleiterkabel in den Boden gebracht und weitere Unternehmen angeschlossen. Die Glasfaserkabel werden anders als beim Vektoringausbau der Telekom, bei dem die Glasfasern nur bis zum Verteilerkasten in den Ausbaugebieten verlegt und die Kunden nach wie vor über `den alten Kupferdraht´ angeschaltet werden, bei DOKOM21 mit der sogenannten „Fibre To The Building-Technik“ bis in die Unternehmen hinein verlegt.

Wohnungswirtschaft treibt Wachstum

Der Geschäftsbereich Wohnungswirtschaft hat sich auch 2017 wieder sehr stark entwickelt. „Wir haben unsere Kundenzahl im Bereich Hausverwaltungen und Wohnungsbaugesellschaften deutlich gesteigert und unsere bestehenden Kooperationen ausgebaut. Im Unterschied zum Wettbewerb bieten wir nicht nur eine optimale Glasfaseranbindung, sondern auch den lokalen Service auf Augenhöhe dazu“, begründet Figura die positive Geschäftsentwickelung. DOKOM21 versorgt Wohneinheiten und Immobilien aus einer Hand mit Telefon, schnellem Internet und Fernsehen in HD-Qualität.
Projekt WLAN-City schreitet voran

Das Projekt WLAN-City wächst weiter: Große Teile des Dortmunder Stadtgebietes sind mittlerweile mit Hotspots von DOKOM21 ausgestattet. 2017 wurden zahlreiche weitere WLAN-Antennen als Basis für mobiles Internet installiert. Seitdem können Passanten nun auch auf dem Hansaplatz und Teilen der Hansastraße kostenlos mobil surfen. „Damit sind nun alle großen Plätze der City mit WLAN-Antennen ausgestattet“, berichtet Isenburg. Darüber hinaus steht seit dem vergangenen Jahr auch den Besuchern des Theaters Dortmund sowie Passanten umliegend auf dem Platz der Alten Synagoge und im Bereich Hoher Wall zwischen Hövelstraße und Hansastraße freies WLAN zur Verfügung. Auch in der Hombrucher City schreitet das Projekt voran: Mit neu installierten Hotspots ist das WLAN-Netz von DOKOM21 jetzt durchgängig vom Marktplatz bis zum Warenhaus Dustmann verfügbar.

Soziales Engagement fortgesetzt: schlau & fit

Sein soziales Engagement im Rahmen des Konzeptes „schlau & fit – Verantwortung für die Region“ hat DOKOM21 auch 2017 wieder mit zahlreichen Aktionen fortgesetzt. So sorgte der regionale Telekommunikationsdienstleister zum vierten Mal in Folge dafür, dass die Schülerinnen und Schüler der Dortmunder Schule am Hafen durch gemeinsames Segeln auf dem Phoenix-See soziale Kompetenzen und Teamwork erlernen konnte. Weiterhin machte DOKOM21 seine Patenkinder in Workshops fit für die Bewerbung um Ausbildungsplätze. Das Unternehmen unterstützte zudem die Studierenden der TU Dortmund bei der Get Online Week, einer europaweiten Kampagne zur Vermittlung von Medienkompetenz und Förderung der Teilhabe an der digitalen Gesellschaft, und schaffte mit der Bereitstellung von SIM-Karten, entsprechendem Datenvolumen und mobilen WLAN-Hotspots die technischen Voraussetzungen.


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