Fassade des DOKOM21 Rechenzentrums in Dortmund-Huckarde wird neu gestaltet

Dortmund, 26. September 2018. Der Künstlerwettbewerb zur weiteren Gestaltung der Fassade des Rechenzentrums von DOKOM21 in Dortmund-Huckarde ist jetzt erfolgreich abgeschlossen worden. Eine Fachjury hat den Entwurf „KRAFTFELDER“ der Künstlerin Anne Berlit aus Essen mit einem 1. Preis ausgezeichnet und ihn zur Umsetzung empfohlen. Ihr Entwurf zeichnet sich durch eine vertikale Gliederung der Gebäudewände mit einer an das Gebäude und die Umgebung angepassten Farbwahl aus.

Die Jury des Wettbewerbs bestand unter anderem aus Prof. Christa Reicher, Vorsitzende des Gestaltungsbeirats der Stadt Dortmund, Ludger Wilde, Planungsdezernat der Stadt Dortmund, Jörg Figura, Geschäftsführer von DOKOM21, Thomas Schnürer, Bereichsleiter bei DOKOM21, und Christian Trost, Architekt der Firma Lehde. Der Künstlerwettbewerb wurde von dem unabhängigen Büro compar aus Dortmund begleitet und geleitet.

Insgesamt reichten vier Künstler bzw. Künstlergruppen ihre Entwürfe ein. Die Fachjury hat die Wettbewerbsbeiträge gesichtet und den Entwurf von Anne Berlit mit einem 1. Preis prämiert. Sie schlägt diesen Entwurf zur Umsetzung vor. Sich kontinuierlich abwechselnde Farbfelder auf der Fassade verfolgen dabei ein System, das Leichtigkeit und Transparenz erzeugt. Aus der Entfernung betrachtet, entsteht dabei die Wirkung eines farbigen Strichcodes. Einen weiteren 1. Preis vergab die Jury an die Künstlergruppe „More Than Words“. Ihr Entwurf symbolisiert den Strukturwandel von der Historie zur Digitalisierung. Dabei wird das Gebäude als Leinwand bzw. Projektionsfläche verwendet. Auch die Vertreter der örtlichen Politik und des Gewerbeparks Zeche Hansa sprachen sich für den Entwurf von Anne Berlit aus.

Entwurf „KRAFTFELDER“ bindet sich harmonisch in die Nachbarschaft ein

„Überzeugt hat der Entwurf „KRAFTFELDER“, weil er sich harmonisch in die Nachbarschaft einbindet und den Standort optisch aufwertet“, erläutert Prof. Christa Reicher, Vorsitzende des Preisgerichts des Künstlerwettbewerbs.

„Der Entwurf entwickelt die Architektur des Rechenzentrums konstruktivistisch weiter und erzeugt einen positiven Wahrnehmungswandel des Gebäudes. Dabei trägt die flächige Farbgestaltung der Fassade stark zur Einfügung in die Umgebung bei“, ergänzt Planungsdezernent Ludger Wilde.



Der von der Jury zur Umsetzung empfohlene Entwurf KRAFTFELDER von Anne Berlit zeichnet sich durch eine vertikale Gliederung der Gebäudewände mit einer an das Gebäude und die Umgebung angepassten Farbwahl aus.
Plakat Entwurf KRAFTFELDER, Anne Berlit


„Ich freue mich über die hohe gestalterische Qualität des ausgezeichneten Entwurfs. Durch die Neugestaltung der Fassade wird unser Rechenzentrum in Huckarde aufgewertet. Wir gehen davon aus, dass der Entwurf noch in diesem Jahr umgesetzt werden kann“, sagt DOKOM21-Geschäftsführer Jörg Figura.

Das Rechenzentrum von DOKOM21 im Gewerbepark Hansa bietet Unternehmen eine sichere Heimat für ihre hochsensiblen Daten und Server. Das 2.600 Quadratmeter große DOKOM21 Rechenzentrum, das im Oktober 2017 eingeweiht wurde, stellt Unternehmen Raum für die komplette oder teilweise Auslagerung der eigenen Serversysteme und für die Einrichtung von parallel betriebenen Notfall-Rechenzentren zur Verfügung. Das Rechenzentrum wurde Anfang 2018 vom TÜV Rheinland zertifiziert. Damit wurde seine Betriebssicherheit nach umfassenden Prüfungen erfolgreich bestätigt.

Das Investitionsvolumen für den zweigeschossigen Neubau im Gewerbegebiet Hansa in Huckarde betrug knapp zehn Millionen Euro. Das Gebäude ist mit einem hochmodernen Sicherheits- und Brandschutzsystem, redundanter Stromversorgung sowie energieeffizienter Kühlung ausgestattet. Darüber hinaus verfügt das Rechenzentrum über leistungsstarke Anbindungen an die großen Internetknotenpunkte wie Frankfurt und Amsterdam.

DOKOM21 ist größter Rechenzentrums-Betreiber im Ruhrgebiet

Aufgrund des rasant zunehmenden Datenwachstums und der immer komplexer werdenden Infrastruktur, die für den sicheren Betrieb von IT-Systemen und Anwendungen benötigt wird, entscheiden sich viele Unternehmen für die Auslagerung der Systeme. Dabei beweist sich DOKOM21 als starker Partner für Unternehmen aus der Region. Neben dem Rechenzentrum in Huckarde betreibt der kommunale Telekommunikationsdienstleister vier weitere Rechenzentren in Dortmund, die aufgrund der hohen Nachfrage bereits komplett ausgebucht sind. Mit insgesamt 4.600 Quadratmetern Fläche ist DOKOM21 der größte Rechenzentrums-Betreiber im Ruhrgebiet.

www.rechenzentrum-dortmund.de


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