Geschäftsjahr 2013 – DOKOM21 zieht positive Bilanz

Dortmund, 17. Juli 2014. „Die positive Bilanz zeigt, dass wir im vergangenen Jahr solide gewirtschaftet haben. Die Konzentration auf Multimediaangebote für die Wohnungswirtschaft hat ebenso dazu beigetragen wie unsere Rechenzentrums-Lösungen für Geschäftskunden. Wir sind weiterhin organisch gewachsen und konnten nicht nur das Ergebnis, sondern auch die Mitarbeiterzahl steigern“, sagte Jörg Figura, Geschäftsführer von DOKOM21, anlässlich der Präsentation der Geschäftszahlen 2013.

 Bei einem Betriebsertrag von 26,5 Millionen Euro erzielte DOKOM21 ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von rund drei Millionen Euro. Dies entspricht einer Steigerung des Geschäftsergebnisses von rund fünf Prozent bei gleichzeitigem Rückgang des Betriebsertrages um rund vier Prozent. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Mitarbeiter auf 127. Darunter befanden sich neun Auszubildende.

Insgesamt investierte DOKOM21 rund drei Millionen Euro in den Ausbau und in die Optimierung der Netze. Ein Vergabevolumen von 2,7 Millionen Euro floss darüber hinaus in die Region. „Wir sind ein mit Dortmund und der Umgebung tief verwurzeltes Unternehmen, daher vergeben wir Aufträge auch soweit wie möglich in der Region“, erläutert Figura.

 

Große Umsatzsteigerung im Geschäftsfeld Wohnungswirtschaft
Mit dem Anschluss von rund 1.200 Wohnungen der Meinerzhagener Baugesellschaft und 100 Wohnungen der Eigentümergemeinschaft Jungferntalstraße/Dielsstraße in Dortmund-Rahm und dem Abschluss eines Kooperationsvertrages mit DOGEWO21 für weitere 16.000 Wohneinheiten konnte der regionale Telekommunikationsdienstleister das Geschäftsfeld Wohnungswirtschaft deutlich ausbauen. In Wohnvierteln im gesamten Meinerzhagener und Dortmunder Stadtgebiet verlegte DOKOM21 neue Glasfaserkabel. Alleine für den Anschluss der DOGEWO21-Wohnungen brachte das Dortmunder Unternehmen insgesamt 64 Kilometer der hochmodernen Leitungen unter die Erde. Dank dieser Maßnahmen können die Mieter von Telefon- und Internetverbindungen sowie Fernsehen in bester Qualität über ihren TV-Kabelanschluss profitieren. Insgesamt erzielte das Unternehmen im vergangenen Jahr eine Umsatzsteigerung von 90 Prozent in diesem Bereich. 

Darüber hinaus konnte DOKOM21 mit seinen Rechenzentrums-Lösungen große Unternehmen wie den Haushaltswarenhersteller Leifheit gewinnen. „Auf der Suche nach einem optimalen Ausfallschutz der eigenen IT-Systeme ist Leifheit bei uns fündig geworden. Mit unserer hochmodernen Infrastruktur konnten wir bei dem europaweit agierenden Konzern punkten und ein Notfall-Rechenzentrum einrichten. Das war ein optimaler Start für das vergangene Geschäftsjahr“, erinnert sich Figura.

Im aktuellen Geschäftsjahr hat zudem der IT-Dienstleister Materna die Zusammenarbeit mit DOKOM21 ausgeweitet und nutzt künftig für zwei Geschäftsbereiche die Rechenzentrumsdienstleistungen von DOKOM21. Insgesamt betreibt das Dortmunder Unternehmen vier Rechenzentren mit über 2.000 Quadratmetern Fläche, umfassender Infrastruktur und hochverfügbaren Glasfaseranbindungen.  

Kontinuierliches Wachstum verzeichnet DOKOM21 außerdem im Bereich der Komplettlösungen für Unternehmen, zu dem unter anderem die virtuelle Telefonanlage IP Centrex zählt. Die innovative Lösung nutzt das Internet-Protokoll und macht damit die klassische stationäre Telefonanlage überflüssig. Sie ermöglicht zudem, Telefonkonferenzen in der Cloud abzuhalten. „Die Vorteile wie komfortable Bedienbarkeit, große Flexibilität, keine Investitionen und der komplette Betrieb durch DOKOM21 überzeugen. Im vergangenen Jahr haben wir in diesem Bereich eine Umsatzsteigerung von zehn Prozent erreicht“, so Figura.  

Ausgezeichnetes soziales Engagement
Im Jahr 2013 schloss DOKOM21 darüber hinaus ein soziales Projekt erfolgreich ab: Fünf Jahre lang unterstützte DOKOM21 mit gezielten Maßnahmen die Schülerinnen und Schüler des Abschlussjahrgangs 2013 der „Schule am Hafen“. Im Rahmen des sozialen Engagements „schlau & fit – Verantwortung für die Region“ übernahm das Unternehmen im Jahr 2008 die Patenschaft für die fünfte Jahrgangsstufe der Hauptschule „In der Landwehr“, der heutigen „Schule am Hafen“. In jedem Quartal sorgte DOKOM21 für eine nachhaltige Förderung seiner Schützlinge mit dem Ziel, ihnen einen optimalen Start ins Berufsleben zu ermöglichen. Im April vergangenen Jahres startete DOKOM21 zum Beispiel eine Ausbildungsplatz-Offensive. Mit Erfolg: Für sieben Patenkinder konnte das in der Dortmunder Wirtschaft gut vernetzte Unternehmen einen Ausbildungsbetrieb finden. Für die neue Stufe 5, die im vergangenen Jahr an der Schule am Hafen startete, hat DOKOM21 eine weitere Patenschaft bis zu ihrem Schulabschluss im Jahr 2018 übernommen. Das CSR-Konzept von DOKOM21 wurde kürzlich als ein herausragendes Beispiel für gesellschaftliches Engagement mittelständischer Unternehmen von der Bertelsmann Stiftung und dem Verein Unternehmen für die Region e.V. ausgezeichnet.  

Ausblick: Flächendeckendes W-LAN für Dortmunder City geplant
Momentan plant DOKOM21 gemeinsam mit der Stadt Dortmund ein flächendeckendes W-LAN-Netz für die Dortmunder City. Dort sollen ab dem kommenden Jahr sämtliche öffentliche Plätze mit so genannten Hot-Spots ausgestattet sein. Ziel ist es, dass Passanten und Touristen künftig überall in der Innenstadt mobiles Internet nutzen können. „Dortmund wird bald zu den wenigen Städten bundesweit zählen, die diesen Service flächendeckend und für die Nutzer kostenfrei anbietet. Wir tragen mit dieser Maßnahme dazu bei, einen weiteren attraktiven Standortfaktor zu schaffen“, kündigt Markus Isenburg, Marketingleiter bei DOKOM21, an. Dazu sucht der Telekommunikationsdienstleister noch weitere Partner, die das Vorhaben unterstützen. „Die Unternehmen können dabei von innovativen Marketing- und Kommunikationsmöglichkeiten partizipieren“, ergänzt Isenburg.

Das Anschlussgebiet von DOKOM21 umfasst neben Dortmund, Unna und Holzwickede auch die Städte Hagen, Halver, Herdecke, Iserlohn, Kierspe, Lüdenscheid, Meinerzhagen, Menden und Schalksmühle im Märkischen Kreis. Die Dienstleistungen reichen von Telefonanschlüssen, Internetzugängen über Voice-over-IP-Lösungen und Festverbindungen für Standortvernetzungen bis hin zu Kabel-TV und Mobilfunk. Darüber hinaus umfasst das Angebot Online-Datensicherung und Rechenzentrumsdienstleistungen sowie Multimedia-Dienste für die Wohnungswirtschaft.  


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