Get Online Week 2019 in Dortmund: DOKOM21 fördert digitale Teilhabe

Dortmund, 18. März 2019. Die „Get Online Week“ 2019 in Dortmund will mit konkreten Angeboten zur digitalen Inklusion beitragen. Das Ziel der europaweit stattfindenden Kampagne ist es, Medienkompetenz zu vermitteln und die Teilhabe an der digitalen Gesellschaft zu fördern. In Dortmund findet die Get Online Week vom 25. bis 31. März 2019 in zahlreichen Einrichtungen statt. Der regionale Telekommunikationsdienstleister DOKOM21 unterstützt das Projekt und schafft die technischen Voraussetzungen für die rund 800 Teilnehmenden.

„Wir unterstützen auch in diesem Jahr wieder gerne die Get Online Week und die digitale Inklusion von Menschen in Dortmund, die bislang nicht die Vorteile und Chancen einer digitalen Informationsgesellschaft nutzen können“, sagt Helen Waltener, Marketing-Mitarbeiterin bei DOKOM21. „Darüber hinaus fördern wir im Rahmen unseres sozialen Engagements ‚schlau & fit – Verantwortung für die Region’ seit Jahren unter anderem die Medienkompetenz von Kindern, Jugendlichen und älteren Menschen.“


Auf die Get Online Week 2019 in Dortmund freuen sich Helen Waltener (6.v.l.), Marketing-Mitarbeiterin bei DOKOM21, Dr. Bastian Pelka (3.v.l.) von der Technischen Universität (TU) Dortmund, sowie die Studentinnen aus dem Studiengang Rehabilitationspädagogik der TU Dortmund.
Foto: Roland Kentrup



Kompetenzen im Umgang mit Medien und Technik erlernen

Die Get Online Week wird in Deutschland jährlich unter dem Banner der Stiftung Digitale Chancen veranstaltet. In Dortmund wird die Woche seit 2015 durch Studierende der Technischen Universität (TU) Dortmund unter Leitung von Dr. Bastian Pelka umgesetzt. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Einrichtungen können Menschen in kostenlosen Workshops Kompetenzen im Umgang mit Medien und Technik erlernen.

„Zielgruppen, die wir digitalisieren möchten, sind Kinder in Schulen, Lehrkräfte, Menschen mit Beeinträchtigungen, Kinder mit besonderen Bedarfen, Jugendliche, Eltern, Geflüchtete und junge Strafgefangene“, erklärt Dr. Bastian Pelka von der Sozialforschungsstelle, zentrale wissenschaftliche Einrichtung der TU Dortmund. Vom 25. bis zum 31. März 2019 werden zwölf Studentinnen aus dem Studiengang Rehabilitationspädagogik für diese Menschen unter anderem Seminare zu den Themen Cybermobbing, kompetente Nutzung von sozialen Medien, Unterstützte Kommunikation und Online-Bewerbungen anbieten.

DOKOM21 schafft technische Voraussetzungen

Die Studierenden haben sich mit DOKOM21 einen kompetenten Technikpartner an Bord geholt. Der regionale Telekommunikationsdienstleister schafft nun bereits zum wiederholten Male die technischen Voraussetzungen und sorgt mit 30 SIM-Karten, dem entsprechenden Datenvolumen und mobilen WLAN-Hotspots dafür, dass die rund 800 Teilnehmenden die Theorie auch in die Praxis umsetzen und mit Tablets ins Internet gehen können.

Die heutige Gesellschaft wird mehr und mehr durch eine fortschreitende Digitalisierung bestimmt. Allerdings profitieren nicht alle Menschen gleichermaßen von der digitalen Welt. „Auch in Dortmund werden bestimmte Menschen und Gruppen zu `Offlinern´ und damit abgehängt. Es kommt zu einer Spaltung zwischen digital Inkludierten und digital Exkludierten“, sagt Dr. Pelka. „Wir wollen mit unseren rund 50 kostenlosen Kursangeboten in Dortmunder Einrichtungen die digitale Spaltung der Gesellschaft mindern und die digitale Teilhabe fördern.“ Alle Kurse sind kostenlos, viele richten sich jedoch an geschlossene Gruppen – etwa Schulklassen.

Kostenloses Kursangebot für Eltern zum Thema Cybermobbing

So sollen in dem kostenlosen Workshop „#AUGENAUF – Cybermobbing begegnen“ Eltern und Schüler für das Thema Cybermobbing sensibilisiert werden. „Dazu möchten wir den Teilnehmenden handlungspraktische Kompetenzen vermitteln, die ihnen helfen, Cybermobbing frühzeitig zu erkennen und damit angemessen umzugehen“, erläutert Dr. Pelka. Der Kurs ist zweiteilig geplant. Er wird zum einen als offener Elternabend für alle Interessierten am 28. März um 18.00 Uhr in der Stadtteilbibliothek Scharnhorst angeboten. Zudem findet der Workshop an mehreren Tagen in Schulen für Schülerinnen und Schüler statt.

In dem Workshop „Online zum Job“ vermitteln die Studentinnen interaktiv das Handwerkszeug rund um das Thema Online-Bewerbungen. In dem Kurs geht es unter anderem um praktische Übungen und die Erstellung von Checklisten für den späteren Gebrauch. Im Kurs „GoTalkNow“ werden Fachkräfte in die Nutzung einer App zur Unterstützten Kommunikation eingewiesen. Im Angebot „Facebook – und dann?“ geht es um den sicheren Umgang mit Facebook.


Über DOKOM21 „schlau und fit – Verantwortung für die Region“

Die sozialen Aktivitäten von DOKOM21 sind seit 2008 unter dem Leitthema „schlau und fit – Verantwortung für die Region“ zusammengefasst. Von diesem Konzept profitieren vor allem Kinder und Jugendliche an ausgewählten Standorten innerhalb des Anschlussgebietes. So begleitet und unterstützt DOKOM21 Schulklassen gezielt über mehrere Jahre hinweg. Unter dem Stichwort ,schlau’ fördert DOKOM21 den Nachwuchs beispielsweise im Umgang mit dem Internet. Unter dem Stichwort ,fit’ macht sich DOKOM21 für eine gesunde und ausgewogene Ernährung sowie für die ausreichende Bewegung der Kinder und Jugendlichen stark. Das Anschlussgebiet von DOKOM21 umfasst neben Dortmund, Unna, Holzwickede, Werl und Essen auch die Städte Hagen, Halver, Herdecke, Iserlohn, Kierspe, Lüdenscheid, Meinerzhagen, Menden und Schalksmühle im Märkischen Kreis.


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