Glasfasernetz: Erste Planungsgespräche zwischen DOKOM21 und EWG - Essener Wirtschaftsförderung

Essen, 10. April 2017. Nachdem das Glasfasernetz der essen.net vom regionalen Telekommunikationsdienstleister DOKOM21 übernommen wurde, fanden nun die ersten Planungsgespräche zur Reaktivierung der Infrastruktur statt. Dazu traf sich DOKOM21-Geschäftsführer Jörg Figura mit Uwe Breder, dem Breitbandkoordinator der EWG - Essener Wirtschaftsförderung.
„Im Mittelpunkt standen zum einen das Kennenlernen und ein erster Austausch. Zum anderen haben wir besprochen, wo eventuelle Berührungspunkte liegen und wie die Zusammenarbeit in Zukunft aussehen kann“, berichtet Figura.

Insgesamt 47 Kilometer und rund 1.600 bereits realisierte Hausanschlüsse umfasst das Glasfaserkabelnetz allein in Essen-Frohnhausen, über das DOKOM21 künftig schnelles Internet, Telefonie und Kabel-TV zur Verfügung stellen wird. Dazu wird das Dortmunder Unternehmen in den kommenden Monaten das Netz in einen betriebsfähigen Zustand versetzen. Ein weiteres Segment, mit einer Trassenlänge von ca. 28 Kilometern, besteht im Stadtteil Essen-Huttrop. Dort werden die Glasfaserkabel von DOKOM21 noch eingezogen.



DOKOM21-Geschäftsführer Jörg Figura (re.) und Uwe Breder, Breitbandkoordinator der EWG - Essener Wirtschaftsförderung, sprachen über die Reaktivierung des Glasfasernetzes, das der regionale Telekommunikationsdienstleister von der essen.net übernommen hat, und über die künftige Zusammenarbeit.         Foto: Stephan Schütze

„Hohe und stabile Bandbreiten sind nicht nur ein wichtiger Standortfaktor für Unternehmen, sondern auch ein Stück Lebenskomfort für die Essener Bürgerinnen und Bürger. Deshalb ist es wichtig, dass die vorhandene Infrastruktur nun fertiggestellt wird“, so Breder.

Bevor Produkte mit Surf-Geschwindigkeiten von bis zu 200 Megabit pro Sekunde im Download und 20 Megabit pro Sekunde im Upstream in den rund 9.000 Wohneinheiten genutzt werden können, muss der regionale Telekommunikationsdienstleister umfangreiche Arbeiten durchführen. Diese betreffen sowohl die Glasfaserverkabelung und -verschaltung, als auch die Übertragungstechnik für die Bereitstellung von Breitbanddiensten. Darüber hin-aus besteht die Möglichkeit zur Erschließung knapp 400 weiterer Wohnhäuser in Frohnhausen.

Über den zeitlichen Rahmen und die damit verbundenen Aktivitäten wird DOKOM21 auf ihrer Webseite unter www.dokom21.de informieren.


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