Grünes Licht für Erweiterung des DOKOM21-Anschlussgebietes: Stadtrat und EVV-Aufsichtsrat stimmen Übernahme zu

Dortmund/Essen, 31. März 2017. Der Rat der Stadt Essen und der Aufsichtsrat der Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (EVV) haben dem Verkauf des Glasfasernetzes der EVV-Tochter essen.net an DOKOM21 zugestimmt. Der regionale Telekommunikationsdienstleister übernimmt die bisher ungenutzte Infrastruktur in zwei Essener Stadtteilen.

„Wir freuen uns über das grüne Licht seitens Stadtrat und Aufsichtsrat. Damit wächst unser Netz um rund 80 Kilometer. In den kommenden Monaten werden wir die vorhandene Infrastruktur fertigstellen, um künftig schnelles Internet mit hohen und stabilen Bandbreiten, Telefonie sowie Kabel-TV in Essen anzubieten“, berichtet Jörg Figura, Geschäftsführer von DOKOM21.

Allein in Essen-Frohnhausen können 47 Kilometer Glasfasernetz der essen.net zur Nutzung aktiviert werden. Bevor Produkte mit hohen Surf-Geschwindigkeiten von 200 Megabit pro Sekunde im Download und 20 Megabit pro Sekunde im Upstream, Telefonie und Kabel-TV in den rund 9.000 Wohneinheiten genutzt werden können, muss DOKOM21 umfangreiche Arbeiten durchführen. Diese betreffen sowohl die Glasfaserverkabelung und -verschaltung, als auch die Übertragungstechnik für die Bereitstellung von Breitbanddiensten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zur Erschließung knapp 400 weiterer Wohnhäuser in Essen.

Ein weiteres Netzsegment, mit einer Trassenlänge von ca. 28 Kilometern, besteht im Stadtteil Essen-Huttrop. Dort wurden bislang lediglich die Lehrrohre für 270 Hausanschlüsse gelegt. Glasfaserkabel müssen dort von DOKOM21 noch eingezogen werden.

DOKOM21 nimmt Werl in Anschlussgebiet auf

Neben Essen werden außerdem künftig Teile der Stadt Werl in Südwestfalen zum Anschlussgebiet des regionalen Telekommunikationsdienstleisters gehören. In zwei Gewerbegebieten wird DOKOM21 hohe und stabile Bandbreiten für Unternehmen zur Verfügung stellen. Dazu hat das Dortmunder Unternehmen eine Kooperation mit den Stadtwerken Werl geschlossen, die dort momentan Glasfaserkabel verlegen.




Dr. Peter Schäfer (links), Geschäftsführer der essen.net, und Jörg Figura, Geschäftsführer von DOKOM21, freuen sich über das grüne Licht seitens des Rates der Stadt Essen und des Aufsichtsrates der Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft für den Verkauf des Essener Glasfasernetzes an DOKOM21.
Foto: essen.net


Newsletter abonnieren

* Alle Preise inkl. MwSt., Online-Rechnung und zzgl. Lieferkosten, Lieferung/Zahlung