Resümee: Projekt schoolmotions voller Erfolg

Iserlohn, 07. Oktober 2010. „Als wir uns vor über einem Jahr für schoolmotions bewarben, ahnten wir nicht, welchen Ehrgeiz unsere Schüler entwickeln und wie viele neue Kontakte entstehen würden“, sagt Martina Wysocki, Lehrerin an der Gesamtschule Iserlohn. Mit Standing Ovations und minutenlangem Applaus im ausverkauften Dortmunder Opernhaus honorierte das Publikum die tänzerischen Darbietungen der Tanz-AG der Gesamtschule Iserlohn und weiterer fünf Schülergruppen aus verschiedenen Schulen. „Die Jugendlichen haben nicht nur Kultur hautnah erlebt, sie durften Teil davon sein“, betont Martina Wysocki. Ermöglicht wurde das Projekt schoolmotions sowie die Teilnahme der Schule durch die Unterstützung des regionalen Telekommunikationsdienstleisters DOKOM21.

Die Iserlohner gehörten zu einer von insgesamt sechs Schulen und rund 160 Schülern, die in den vergangenen Monaten Choreografien zu Fragen rund um Zukunftsvorstellungen aus vergangenen Zeiten, ihrer Realisierung, ihrem Scheitern und heutigen Visionen erarbeitet haben. „Die Tanz-AG hat es geschafft, Emotionen und Erlebnisse zum Thema ‚Aufgewachsen mit Gewalt’ in Bewegung und Rhythmen zu verwandeln. Sie haben eine ausdrucksstarke Choreografie auf die Bühne gebracht, die sich wunderbar als Szene in die Ballett-Kreation ‚The last future‘ von Ballett-Chef Xin Peng Wang integrieren ließ“, lobt Tobias Ehinger, Ballettmanager des Theater Dortmund. Unter Anleitung des Tanzpädagogen Joeri Burger vom Ballett Dortmund bereiteten sich die 13- bis 19-jährigen Schülerinnen und Schüler auf ihren Auftritt im Dortmunder Opernhaus vor. Getanzt wurde zu den Klängen von Lou Reeds Song „Waves of Fear“, den die Rhythmusgruppe der Gesamtschul-Bigband „JazZination“ live performte.

Darüber hinaus realisierten die Schüler fächerübergreifend sieben Projekte: Die Musikkurse der Jahrgänge 9, 10 und 11 produzierten Klang-Collagen, Raps und einen Film zum Thema. Die Darstellen- und Gestalten-Kurse der Jahrgänge 8 und 9 haben Standbilder und Texte sowie Szenen zum Thema „Gewaltige Liebe – geliebte Gewalt“ erstellt. In den Kunstkursen der Jahrgänge 10 und 11 wurden Masken und stilisierte Stahlplastiken gefertigt.

„Das Projekt schoolmotions hat seinem Namen alle Ehre gemacht: Die Schüler haben sich nicht nur körperlich sondern auch geistig bewegt. So konnten sie wertvolle Erfahrungen für ihre weitere persönliche und berufliche Entwicklung sammeln“, betont Markus Isenburg, Marketingleiter bei DOKOM21. Als Erinnerung erhielt jeder Schüler, der am Projekt teilgenommen hat, von DOKOM21 einen USB-Stick mit einer umfangreichen Fotodokumentation. Der regionale Telekommunikationsdienstleister förderte drei der sechs beteiligten Schulen mit mehr als 30.000 Euro im Rahmen seines sozialen Engagements „schlau & fit – Verantwortung für die Region“.

 

Ziel des schoolmotions-Projektes war es, in den Schulen aus Dortmund, Lüdenscheid und Iserlohn künstlerische Impulse zu setzen und das Vertrauen der Schüler in die eigenen kreativen Kräfte zu stärken. Darüber hinaus wurde der Kontakt zu anderen Schulformen hergestellt. „Soziale, kulturelle und intellektuelle Unterschiede wurden durch das gemeinsame Tanzprojekt überwunden und Vorurteile abgebaut“, sagt Heinz-Jürgen Fey, schoolmotions-Projektleiter des Ballett Dortmund. Geschult wurden während der Workshops überdies Konzentration und Teamfähigkeit.


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