Workshops mit Ballett Dortmund an der Adolf-Reichwein-Gesamtschule gestartet

Lüdenscheid/Dortmund, 08. Februar 2010. „Die Spannung auf die schoolmotions-Workshops mit dem Ballett Dortmund war kaum noch auszuhalten - doch nun ist es endlich soweit“, freut sich Monika Rode, Lehrerin an der Adolf-Reichwein-Gesamtschule. Nach einer fast sechsmonatigen Vorbereitungszeit setzt nun der Kurs „Darstellen und Gestalten“ der Stufe 9 unter professioneller Anleitung seine choreografischen Ideen um. Von DOKOM21, Hauptsponsor des Projektes und Pate der Adolf-Reichwein-Gesamtschule, erhalten die Schüler speziell für das Tanztraining designte T-Shirts.

Die Lüdenscheider gehören zu einer von insgesamt sechs beteiligten Schulen, die innerhalb von sechs Monaten Choreografien zu Fragen rund um Zukunftsvorstellungen aus vergangenen Zeiten, ihrer Realisierung, ihrem Scheitern und heutigen Visionen erarbeiten. „Diese fassen wir in einer Version der neuen Ballett-Kreation ‚The last future‘ von Ballett-Chef Xin Peng Wang zusammen“, erläutert Tanzpädagogin Manuela Klüttermann vom Ballett Dortmund.
An der Adolf-Reichwein-Gesamtschule steht das Thema „Selbstfindung“ im Mittelpunkt. Dazu haben sich die 14- bis 15-jährigen Schüler bereits im Vorfeld mit ihrer Herkunft, ihren bisherigen Lebensstationen und ihren Zielen auseinandergesetzt. Zu Laurie Andersons Song „Gravity’s Angel“ werden die Neuntklässler am 20. Juni 2010 zusammen mit den Profi-Tänzern des Ballett Dortmund und den anderen Jugendlichen auf der Bühne des Dortmunder Opernhauses stehen.

Bis dahin wird Manuela Klüttermann pro Woche einen 90-minütigen Tanzworkshop mit den Jugendlichen durchführen. Darüber hinaus bereiten die Lehrerinnen Monika Rode und Kirsten Michalzik das Gelernte nochmals mit den Schülern nach. „Welchen Tanzstil sie dabei wählen – zum Beispiel Breakdance oder Krumping – steht ihnen frei“, erklärt die Tanzpädagogin.
Fächerübergreifend wird das Thema „Selbstfindung“ im Musik-, Kunst-, und Deutschunterricht aufgegriffen.

Der regionale Telekommunikationsdienstleister fördert drei der sechs beteiligten Schulen mit mehr als 30.000 Euro. „Die Jugendlichen haben die einmalige Gelegenheit, mit den Profi-Tänzern Kunst, Musik und Kultur hautnah zu erleben. So können sie wertvolle Erfahrungen für ihre weitere persönliche und berufliche Entwicklung sammeln. Dies sind wichtige Gründe, weshalb wir schoolmotions im Rahmen unseres sozialen Engagements ‚schlau & fit’ unterstützen“, sagt Jenny Schnitter, Marketing-Mitarbeiterin bei DOKOM21.

Ziel des schoolmotions-Projektes ist es, in den Schulen aus Dortmund, Lüdenscheid und Iserlohn künstlerische Impulse zu setzen und das Vertrauen der Schüler in die eigenen kreativen Kräfte zu stärken. Darüber hinaus soll der Kontakt zu anderen Schulformen hergestellt werden. „Soziale, kulturelle und intellektuelle Unterschiede werden durch das gemeinsame Tanzprojekt überwunden und Vorurteile abgebaut“, sagt Heinz-Jürgen Fey, schoolmotions-Projektleiter des Ballett Dortmund. Geschult werden während der Workshops überdies Konzentration und Teamfähigkeit.
www.schoolmotions.de
www.starg.de
www.dokom21.de

Das Projekt – Zusammenfassung

schoolmotions ist ein halbjähriger fächerübergreifender Tanz-Workshop mit einer sechsmonatigen Vorbereitungszeit des Ballett Dortmund für weiterführende Schulen.

Durchgeführt wird dieses Projekt in vier Dortmunder, einer Iserlohner und einer Lüdenscheider Schule. Durch die Übernahme von drei Patenschaften ermöglicht DOKOM21 die Realisierung des Tanz-Projektes schoolmotions.

Innerhalb von sechs Monaten studieren die Schüler der insgesamt sechs Schulen zusammen mit den professionellen Tänzern des Ballett Dortmund eine moderne Choreografie mit dem Titel "The last future" ein. Aufgeführt wird das Stück bei einer großen Abschlussveranstaltung am 20. Juni 2010 im Dortmunder Opernhaus.

Existentielle Fragen wie „Wer bin ich?“, „Woher komme ich?“, und „Was ist aus unseren Träumen geworden?“ stehen im Mittelpunkt der Choreografie.

Dauer des Projektes: November 2009 bis Juni 2010

Ziele des Projektes
 
Ziel des Projektes ist es, soziale, kulturelle und intellektuelle Differenzen zu durchbrechen und Vorurteile gegenüber Unbekanntem abzubauen. Die Schüler lernen darüber hinaus, sich in eine Gruppe zu integrieren und sich als ein wichtiges Element der Choreografie zu verstehen, ohne dass das Ziel – die gemeinsame Aufführung – nicht erreichbar ist. Dazu werden die Fächer Deutsch, Musik, Kunst, Philosophie/Ethik sowie Sport/Tanz mit einbezogen.



Hintergrundinformationen

DOKOM21 „schlau & fit – Verantwortung für die Region“

Mit „schlau & fit“ engagiert sich DOKOM21 gezielt für Einrichtungen im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit in ausgewählten Regionen des Anschlussgebietes. Dieses umfasst neben Dortmund die Städte Hagen, Herdecke, Holzwickede und Unna sowie Halver, Iserlohn, Kierspe, Lüdenscheid, Meinerzhagen, Menden und Schalksmühle im Märkischen Kreis.

Als regionaler Förderer unterstützt DOKOM21 neben Projekten wie der Kinderferienparty in den Westfalenhallen Dortmund jedes Jahr zahlreiche Kindergärten, Sportvereine oder andere soziale Einrichtungen im Anschlussgebiet. Als wirtschaftlicher Förderer beauftragt DOKOM21 nach Möglichkeit ausschließlich Lieferanten aus dem Anschlussgebiet und sponsert beispielsweise den Dortmunder Existenzgründerwettbewerb „start2grow“ mit zahlreichen Leistungen.


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