schoolmotions: Abschlussveranstaltung mit 160 Schülern am 20. Juni um 18 Uhr im Dortmunder Opernhaus

Dortmund, 09. Juni 2010. „Innerhalb eines Jahres ist das Interesse unserer Patenschüler für Ballett, Musik und Kultur enorm gewachsen. Die Erfahrung, bei einem Großprojekt wie schoolmotions mitzuwirken und gemeinsam mit Jugendlichen anderer Schulformen auf der Bühne zu stehen, fördert das Sozialverhalten und insbesondere die Teamfähigkeit. Davon werden die Schüler auch in Zukunft noch profitieren“, betont Jörg Figura, Geschäftsführer von DOKOM21.

Am 20. Juni um 18 Uhr werden im Dortmunder Opernhaus insgesamt 160 Schüler gemeinsam mit den Tanzprofis des Ballett Dortmund auf der Bühne stehen. Mehrere Monate Tanztraining mit Tanzpädagogen des Ballett Dortmund liegen nun hinter den aus fast allen Schulformen stammenden Schülern. Gemeinsam haben sie eigene Choreographien zu Xin Peng Wangs Ballettkreation „The last future“ erarbeitet. Von der Kraft der Musik und ihrer Keimzelle ausgehend, wurden Fragen über die menschliche Identität, die eigenen Träume und Wege der Selbstfindung aufgeworfen und das Individuum – die mitwirkenden Jugendlichen – ins Zentrum der pädagogischen Arbeit gerückt. „Mit schoolmotions setzen wir zusammen mit allen Beteiligten ein Zeichen für unsere Region“, ist sich Tobias Ehinger, Manager des Ballett Dortmund, sicher.

 

Rund 500 Schüler beteiligten sich darüber hinaus an schoolmotions und setzten die verschiedenen Themen der Ballett-Aufführung in Theaterstücken, Film- und Musikprojekten, Zeichnungen und Installationen um. Insgesamt wird den Zuschauern 120 Minuten Musik, 75 Minuten Theateraufführungen und 21 Ausstellungen geboten. Diese sind im Rahmen des Vorprogramms am 20. Juni von 15 bis 18 Uhr im Opernfoyer kostenlos zu besichtigen. „Unsere Philosophie ist es, die Jugendlichen zu motivieren, Mut zu haben. Die vielfältigen Aktionen neben dem eigentlichen Tanzprojekt haben gezeigt, dass die Schüler mit Feuereifer dabei sind“, berichtet Mark Hoskins, Tanzpädagoge des Ballett Dortmund.

An der Hauptschule Westerfilde aus Dortmund, der Adolf-Reichwein-Gesamtschule aus Lüdenscheid und der Gesamtschule Iserlohn, den Patenschulen von DOKOM21, wurden die Themen „Aufwachsen mit Gewalt“, „Die Suche nach Halt“ und „Selbstfindung“ behandelt. Neben den Tanz-AGs engagierte sich ein großer Teil der anderen Schüler an den vielen fächerübergreifenden Aktionen, die im Rahmen des schoolmotions-Projektes umgesetzt wurden. Dabei entstanden im Kunst-, Musik-, Geschichts-, und Deutschunterricht Masken, Skulpturen, Monogramme und selbstgeschriebene Raps. Darüber hinaus dokumentierten die Schüler auf www.schoolmotions.de sämtliche Projekte und Aktionen, stellten Fotos und Berichte ein und diskutierten im Forum miteinander. Einige Schülerinnen und Schüler haben zudem während der Tanztrainings verborgene Talente entdeckt, aus denen sich sogar berufliche Perspektiven ergeben könnten.

Als schoolmotions-Hauptsponsor fördert DOKOM21 das Projekt im Rahmen seines sozialen Engagements „schlau & fit – Verantwortung für die Region“ mit 30.000 Euro und ermöglichte damit dessen Durchführung. Damit engagiert sich das Dortmunder Unternehmen gezielt für Einrichtungen und Institutionen im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit in ausgewählten Regionen des Anschlussgebietes. Dieses umfasst neben Dortmund die Städte Hagen, Herdecke, Holzwickede und Unna sowie Halver, Iserlohn, Kierspe, Lüdenscheid, Meinerzhagen, Menden und Schalksmühle im Märkischen Kreis.

Als regionaler Förderer unterstützt DOKOM21 neben Projekten wie der Kinderferienparty in den Westfalenhallen Dortmund jedes Jahr zahlreiche Kindergärten, Sportvereine oder andere soziale Einrichtungen im Anschlussgebiet. Als wirtschaftlicher Förderer beauftragt DOKOM21 nach Möglichkeit ausschließlich Lieferanten aus dem Anschlussgebiet und sponsert beispielsweise den Dortmunder Existenzgründerwettbewerb „start2grow“ mit zahlreichen Leistungen.


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