Sicherstellung Ihres Serverbetriebs durch redundante Strom- und Spannungsversorgung

Stromausfälle sind eine der häufigsten Ursachen für den Ausfall von IT-Komponenten und Datenverluste. Ein Rechenzentrum muss hochverfügbar sein und kann sich keine Stromausfälle erlauben. Eine in der Regel redundant ausgelegte Notstromversorgung ist daher ein wichtiger Teil der Energietechnik eines Datacenters. Eine optimale Stromversorgung muss in einem Rechenzentrum jederzeit gewährleistet sein. Mit einem hohen technischen Aufwand sorgt DOKOM21 dafür, dass auch unter widrigen Umständen und selbst bei Stromausfällen die technische Infrastruktur und die IT-Komponenten Ihrer Server sicher mit Strom versorgt werden.

Unsere Niederspannungs­hauptverteilung für den gesamten Stromkreislauf

Die Niederspannungshauptverteilung (NSHV) bildet die Schaltzentrale des gesamten Stromkreislaufes. Sie entscheidet selbständig, ob die primäre Spannungsversorgung einwandfrei funktioniert oder ob die Notstromversorgung automatisch gestartet werden muss, damit die Stromversorgung im Notfall umfassend gewährleistet wird. 

Mittelspannungs­schaltanlagen und Trafostationen für eine redundante Energieversorgung

In der Mittelspannungsschaltanlage erfolgt die Anschaltung der Transformatoren an das redundant zugeführte Netz des Energieversorgers. Diese ist so konstruiert, dass im Schadensfall ein Durchbrennen oder Aufreißen mit Auswirkung auf Außenräume und andere Schotträume definitiv verhindert wird. 

Mittelspannungsschaltanlage

Die Trafostation besteht aus verlustarme Drehstrom-Gießharz-Transformatoren nach ökodesign Richtlinie Stufe 1 in zwei getrennten Trafozellen. Sie gewährleistet die Spannungsversorgung des Rechenzentrums und besitzt zudem ein integriertes Mittel- und Niederspannungsschaltfeld.

Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV)

Die redundanten USV-Anlagen garantieren eine unterbrechungsfreie Stromversorgung und schützen stetig vor Netzüber- oder Netzunterspannungen. Bei einem Stromausfall gewährleisten sie die Stromversorgung des gesamten Rechenzentrums bis zur Übernahme durch den Dieselgenerator.

Die USV-Anlagen sind redundant ausgelegt und arbeiten besonders energieeffizient.

USV

Netzersatzanlagen sorgen für eine gesicherte Notstromversorgung (NEA) 

Die NEA sorgt für eine gesicherte Notstromversorgung und wird durch einen emissionsarmen Dieselgenerator betrieben. Dieser stellt die Überbrückung bis zur Wiederherstellung der externen Spannungsversorgung sicher und übernimmt die Versorgung des gesamten Rechenzentrums mit Notstromleistung. Die Rückschaltung bei Netzwiederkehr erfolgt unterbrechungsfrei.

Die zwei Dieseltanks mit insgesamt 5.000 l Fassungsvermögen sind ausreichend, um die Stromversorgung des Rechenzentrums für 24 Stunden aufrechtzuerhalten. Ein ausreichender Vorrat an Kraftstoff ist durch einen Vertrag mit Mineralöllieferanten stets gesichert. Die Betankung kann zudem während des Betriebs erfolgen. 

NEA

Der Dieselgenerator sowie der Tank befinden sich in einer schallgedämpften Beton-Station mit integrierter Ölauffangwanne. Zusätzlich ist ein Leckwarngerät installiert. Dadurch wird gewährleistet, dass bei einem Leck und auch während der Betankung keine Dieselflüssigkeit in die Umwelt gelangen kann. Je nach Bedarf wird in einer weiteren Ausbauphase eine zusätzliche NEA installiert, so dass das DOKOM21 Rechenzentrum über insgesamt zwei Netzersatzanlagen verfügt.

Blindleistungs­kompen­sationsanlage mit Aktivfilter

Blindleitungskompensationsanlage mit Aktivfilter
Rechenzentren arbeiten trotz energieeffizienter Auslegung und neuester IT-Technik sehr stromintensiv. Dabei werden hohe Blindstromanteile generiert, die sich negativ auf die Energieeffizienz auswirken.

DOKOM21 setzt daher auf eine Blindleistungskompensationsanlage. Diese ermöglicht einen guten Leistungsfaktor und trägt zur wirtschaftlichen Nutzung der Transformatoren bei: Es kommt zu geringeren Verlusten, wesentlich geringerem Spannungsfall und somit zu niedrigeren Energiekosten. Zusätzlich werden die Netzreserven besser genutzt, wenn der Blindstromanteil kompensiert wird.

Neben dieser passiven Methode setzt DOKOM21 aktive Filtertechnologie ein. Diese sorgt durch digitale Steuerung dafür, dass die natürliche Sinuskurve des Stroms automatisch wiederhergestellt wird. Somit muss die Blindleistungskompensationsanlage nicht mit einer konstanten Leistung bzw. einer schrittweisen Zuschaltung arbeiten und kann optimal genutzt werden.