Das Rechenzentrum auslagern: So finden Sie die richtige Serverlösung

Ansicht eines Gangs im Inneren eines Rechenzentrums

Reicht der NAS unterm Schreibtisch oder der Shared Webhoster für Ihre Zwecke nicht mehr aus, sollten Sie lieber nach einer passenden Serverlösung Ausschau halten. Server gibt es schon in kleinen Ausführungen für das Büro, für den professionelleren Einsatz lassen sich Server aber auch in einem Rechenzentrum (RZ) mieten. Auch Colocation, das Platzieren eigener Server in den Räumen eines Datacenters, ist eine gängige Methode. Doch welche Serverlösung ist die Beste? Und wie finden Sie das passende Rechenzentrum? Wir zeigen Ihnen, wie Sie für Ihre Zwecke den passenden Server finden und worauf Sie bei der Suche nach dem richtigen Rechenzentrum achten müssen.

Server oder Host

Der Begriff „Server“ wird oft für ein einzelnes Gerät verwendet. Genau genommen handelt es sich hierbei um den Host, wogegen der Server die darauf betriebene Software ist. Da sich der Begriff „Server“ für die Host-Hardware eingebürgert hat, wird auch im Folgenden der Server an entsprechenden Stellen synonym für den Host verwendet.

Diese Gründe sprechen für einen Server

Ansicht eines Serverraumes von innen

Daten sicher abspeichern und von überall darauf zugreifen – das spricht für den Einsatz eines Servers. Aber es gibt natürlich noch weit mehr Optionen. Die einfachste Lösung, Daten verfügbar zu machen, sind Cloud-Speicher – wie Dropbox, Google Drive, Onedrive oder iCloud. Aber mehr als lediglich Dateien abzulegen und vorinstallierte Anwendungen zu nutzen können Sie hier nicht. Ein solider, selbst zu konfigurierender Webspeicher ist hier weit besser. Shared Webhosting beispielsweise ist weit flexibler als ein Allerwelts-Cloud-Speicher. 

Bei Shared Webhosting können Sie für wenig Geld einen flexiblen Webspeicher buchen, den Sie so nutzen können, wie Sie ihn brauchen. Zum Beispiel für die eigene Website oder für einen eigenen Cloud-Speicher. Aber auch hier gibt es Einschränkungen: Da Sie sich den verfügbaren Webspace sowie CPU oder RAM mit anderen Kunden teilen, kann möglicherweise die Performance Ihrer Website etc. darunter leiden. Und auch die Verwendung individueller Software ist aufgrund der fehlenden Root-Rechte am Server nur beschränkt möglich. Außerdem kann sich eine von Google und Co. abgestrafte Website, die sich ebenfalls auf dem Server befindet, auch negativ auf das Suchmaschinenranking Ihres Webauftritts auswirken. Ein eigener Server (unabhängig ob virtuell oder nicht) ist in diesem Fall vorzuziehen.

Eine weitere Möglichkeit, Daten sicher abzuspeichern und für mehrere Personen verfügbar zu machen: ein Network Attached Storage (NAS). Diese Netzwerkspeicher ähneln externen Festplatten, sind aber im Netzwerk des Büros etc. von überall verfügbar. Je nach Einstellung auch von außerhalb der eigenen vier Wände. Aber die Funktion ist auch hier stark eingeschränkt: Die NAS-Firmware wird vom Hersteller vorgegeben und ist nicht wirklich anpassbar. Bei einem NAS sind Sie stark vom Hersteller abhängig, vor allem, wenn es um die Beseitigung von Bugs oder Sicherheitslücken geht. 

Egal, was Sie bisher eingesetzt haben: Server sind die beste Alternative zu Webhosting, NAS und Co. Verglichen zu einem NAS ist die Hardware eines Servers weit zuverlässiger, da belastbarer und langlebiger. Und auch die Gewährleistung durch den Hersteller ist bei Servern höher. Serverlösungen sind bereits in kompakter Form (z. B. als Tower-Server) verfügbar. Natürlich können Sie auch einen Schritt weitergehen – und auf die Expertise eines Rechenzentrums zugreifen.

Unterschiedliche Serverlösungen – vom Tower bis zum Rechenzentrum

Ansicht eines Servers in einem Serverrack

Je nach Rechenpower fallen Serverlösungen sehr unterschiedlich aus. Ein Server kann in kompakter Form unter dem Bürotisch stehen. Auch kann ein ganzes Rechenzentrum Ihre Daten verarbeiten. Erfahren Sie im Folgenden, welche Serverlösungen es gibt – von klein bis mega groß.

Server, die fast wie ein Desktopcomputer aussehen – das sind Tower-Server. Sie sind schnell einsatzbereit, in ihrer Leistung aber eingeschränkt.

Vorteile

  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Kühlung, Lüfter, Strommodul etc. bereits integriert

Nachteile

  • viel zu geringe Leistung
  • zu komplizierte Verkabelung bei der Nutzung mehrerer Tower-Server

Für den professionellen Einsatz sind Rack-Server genau die richtige Wahl. Diese sind auch in Rechenzentren zu finden. Rack-Server sind in der Größe so genormt, dass sie perfekt in dafür vorgesehene Rahmengestelle, sogenannte Racks, passen. Verglichen zu einem Tower-Server muss die Infrastruktur hier extra installiert werden. Gemeint sind damit Kühlung, Stromzufuhr und auch die Storage- und Netzwerkressourcen.

Vorteile

  • Für professionelle und auf Wunsch komplexe Vernetzungen ideal
  • Einsatz hochentwickelter Server möglich
  • Normmaße

Nachteile

  • Infrastruktur muss zusätzlich eingerichtet werden (sofern man nicht die Dienste eines Rechenzentrums nutzt)

Besondere Varianten von Server-Racks sind entsprechende Schränke. Die Racks sind hier verschlossen und zudem abschließbar. Die nächsthöhere Größenordnung wäre der Server-Raum. Ganze, abgeschottete Server-Flächen und -Räume bietet beispielsweise auch DOKOM21 an.

Vorteile

  • besonders gesicherte Rack-Server

Nachteile

  • verglichen zu offenen Racks teurer

Die höchste Ebene des Serverbetriebs ist das Rechenzentrum (RZ), auch als Datacenter (DC), Datenzentrum, IT-Zentrum oder manchmal auch als Rechenzentrale bekannt. Im Grunde kommen hier die üblichen Racks und Schränke zum Einsatz, lediglich die Infrastruktur ist eine weit professionellere als man es im eigenen Büro bewerkstelligen könnte.

Vorteile

  • Lage, Aufbau und Vernetzung richten sich nach der bestmöglichen Infrastruktur
  • professioneller Einsatz von Sicherheitsmaßnahmen und Redundanz-Konzepten

Nachteile

  • In den eigenen Unternehmensräumen extrem umfangreich zu stemmen

Rechenzentren gibt es bereits in mobiler Form als sogenannte Container-Rechenzentren. Auch besteht die Möglichkeit, dass ein Rechenzentrum „distributed“, also verteilt ist: An mehreren Standorten bilden Server ein gemeinsames Datacenter. Manche Rechenzentren arbeiten sogar vollautomatisch – sogenannte Software Defined Data Center (SDDC). Eine weitere Variante ist das Hochleistungsrechenzentrum (HPC-Rechenzentrum). Hier gibt es sehr viele Rechenknoten, die so konzipiert wurden, besonders anspruchsvolle Aufgaben zu lösen. Für Dortmund und die Umgebung bietet z. B. DOKOM21 ein Hochleistungsrechenzentrum an.

Mehr über die verschiedenen Servertypen

Verschieden aufgebaute Serverlösungen – vom Managed Server bis zum Server Housing

Ansicht eines Disk-Arrays mit mehren Festplatten

Innerhalb eines Server-Hosts schlummern viele Varianten. Und auch ein Rechenzentrum bietet nicht immer die gleichen Produkte an. Bevor Sie sich für ein Produkt entscheiden, ist es wichtig, den genauen Unterschied zwischen den verschiedenen Serverlösungen zu kennen.

Ein dedizierter Server ist ein einzelnes Gerät, das ausschließlich für eine Server-Installation und somit für einen einzelnen Kunden (oder für eine einzelne Aufgabe) genutzt wird. Weder die IP-Adresse noch die Rechenleistung des Geräts wird mit anderen geteilt. Gerade für anspruchsvolle Rechenprozesse, die viel Arbeitsspeicher oder eine starke Prozessorleistung benötigen, ist das von Vorteil.

Vorteile

  • Ressourcen der Hardware müssen nicht geteilt werden
  • individuelle Anpassung des Arbeitsspeichers
  • sichere und überaus hohe Verfügbarkeit der Daten
  • bessere Voraussetzungen für SEO

Nachteile

  • Ressourcen sind auf die Größe des Servers beschränkt

Bei einem Managed Server müssen Sie den Server nicht mehr einrichten, warten oder regelmäßig updaten. Der Dienstleister – zum Beispiel DOKOM21 – kümmert sich darum. Fehler werden bei der Installation dank der Expertise der Rechenzentrums-Mitarbeiter von vornherein vermieden.

Vorteile

  • Hochwertige Hardware
  • einwandfreie Installation und Instandhaltung
  • ideal für Kunden ohne Erfahrung oder eine IT-/EDV-Abteilung

Nachteile

  • Eingeschränkte Administration

Colocation oder Co-Location – auch Server Housing oder Serverhoming genannt – bezeichnet den Einsatz der eigenen Hardware in den Serverräumen eines Rechenzentrums. Zum einen setzt man auf seine bewährte Hardware, die dadurch die Daten besonders gut schützt. Zum anderen setzt man auf die hochwertige Infrastruktur und auf ein starkes Sicherheitskonzept eines professionellen Rechenzentrums, wie zum Beispiel in den Rechenzentren von DOKOM21. Auf Wunsch kann auch ein Hands-on-Service (auch „Remote Hands“ genannt) in Anspruch genommen werden: Ein Techniker vor Ort wird für Reparaturen und Wartungen, die sich nicht aus der Ferne durchführen lassen, gebucht.

Vorteile

  • Eigene Hardware mit der hochwertigen Infrastruktur eines Rechenzentrums nutzen
  • hohe Performance und Sicherheit

Nachteile

  • Möglicherweise längere Anfahrten bei Reparaturen (falls kein Hands-on-Service in Anspruch genommen wird)

Virtual Private Server (VPS), auch Virtueller Server, vServer, Private Server oder auch Managed Cloud Cluster genannt, ist eine Server, der wie eine virtuelle Maschine auf der Hardware eingerichtet wird. Für den Kunden fühlt sich ein VPS wie ein ganz normaler Server an – nur dass die Hardware dahinter von mehreren genutzt wird.

Vorteile

  • Preiswert
  • eigenständiger als Shared Webhosting
  • flexibel einstellbar
  • hohe Sicherheit und Performance

Nachteile

  • Neustart der Hardware betrifft alle beinhaltenden vServer
  • eine von Google abgestrafte Website kann sich negativ auf die SEO aller anderen vServer auf derselben Hardware auswirken

Cloud-Rechenzentrum: Ein Datacenter aus virtuellen Servern

Manche Rechenzentren setzen komplett auf Virtuelle Server. Nicht nur die Server selbst, sondern auch die komplette Infrastruktur lässt sich in so einem Cloud-Rechenzentrum vollständig virtualisieren. Wird eine Cloud-Umgebung ausschließlich für einen abgeschlossenen Benutzerkreis zur Verfügung gestellt, ist dies eine Private Cloud. Wird die Cloud hingegen von mehreren Kunden genutzt, spricht man von einer Public Cloud. Und eine Mischung aus Private und Public Cloud wird als Hybrid Cloud bezeichnet.

Das Rechenzentrum auslagern – nicht nur für ein Disaster Recovery ideal

Ein Rettungsring schwimmt im Wasser

Schon ein kleiner Server unter dem Bürotisch kann als Rechenzentrum gesehen werden. Und bis hin zu ganzen Räumen lässt sich diese Serverlösung ausbauen. Ab einem gewissen Grad lohnt es sich aber, das Rechenzentrum auszulagern. 

Denn während ein kleiner Tower-Server vollständig ausgestattet ist, ist es für Rack-Server unabdingbar, eine geeignete Infrastruktur zu schaffen. Hochwertige Anbindung der Datenleitung, eine garantierte Stromversorgung (auch bei Stromausfall), ein umfassendes Kühlsystem, Schutz vor Diebstahl und vieles mehr. Und bei Ausfall muss auch schnell reagiert werden. Der Betrieb eines Inhouse-Datacenters (auch Inhouse-Rechenzentrum genannt) ist aufwändig, teuer und in meisten Fällen weder auf dem neuesten Stand noch besonders gut abgesichert. Aus diesen Gründen lohnt sich der Umzug in ein Rechenzentrum – auch wenn es Ihr eigener Server ist, den Sie dort aufstellen. 

Es gibt zwei Möglichkeiten, auf ein Rechenzentrum zu setzen: Entweder Sie lagern Ihre komplette Rechenleistung aus oder nutzen ein Rechenzentrum für den Notfall und für Backups. Bei einem Disaster-Recovery-Rechenzentrum (auch DR-Location, Notfall-Rechenzentrum oder Ersatz-Rechenzentrum genannt) werden die Ressourcen Ihres Rechenzentrums gespiegelt. Fällt Ihr primäres Rechenzentrum aus, stehen die Daten der DR-Location weiterhin zur Verfügung.

Die Spiegelung kann entweder synchron oder asynchron ablaufen. Bei letzterem werden die Daten in festen Intervallen übertragen, während die synchrone Spiegelung kontinuierlich Ihre Daten sichert. Insbesondere für letzteres empfiehlt sich ein Rechenzentrum in nächster Nähe, da aufgrund der Übertragungsdauer die Latenz viel zu groß wird. Ein Disaster-Recovery-Rechenzentrum sollte deshalb nicht weiter als 100 Kilometer entfernt sein. Im Ruhrgebiet und in Westfalen bieten sich als DR-Location die Dortmunder Rechenzentren von DOKOM21 an. Beispielsweise eignen sich hierfür die individuell abgetrennten VIP-Flächen für ein eigenes Notfall- oder Ausweichrechenzentrum. Diese Flächen können aufgrund der blickdichten Konstruktion vom Kunden zusätzlich eigenständig videoüberwacht werden.

Darauf sollten Sie auf der Suche nach dem passenden Rechenzentrum achten

Ansicht einer USV-Anlage

Das Besondere eines Rechenzentrums ist vor allem die Infrastruktur, die geboten wird. Die Sicherheitstechnik, Redundanz, Energietechnik etc., wie sie in einem professionellen Rechenzentrum angeboten werden, lassen sich im eigenen Unternehmen nur mit viel Aufwand und Geld umsetzen. Achten Sie also bei der Suche nach dem geeigneten Rechenzentrum darauf, was an Infrastruktur geboten wird.

Vor allem die Kühl- und Klimatechnik sind in einem Rechenzentrum besonders wichtig: Die elektrische Energie, die in die Server gesteckt wird, wandelt sich beinahe vollständig in Wärmeenergie um. Ein Datacenter ohne Kühlsystem würde extrem heiß werden. Nach nur wenigen Minuten würde die Verbindung abbrechen, nach weiteren Minuten wären die Server – und vor allem die Daten darauf – unwiederbringlich zerstört. Deswegen ist ein Rechenzentrum mit einem gut funktionierenden Kühlsystem die weit bessere Wahl als der Serverraum im eigenen Bürogebäude. 

Den Kern eines guten Rechenzentrums bildet das IT-Equipment. Dieses besteht aus den Servern, aber u. a. auch aus Netzwerkkomponenten, aus Optimierungssystemen für Wide Area Network (WAN) und aus Firewall-Elementen. Vor allem ist wichtig, dass die Systeme redundant sind und bei Ausfällen oder Überlastung weiterhin stabil arbeiten. Auch muss die Anbindung zum Rechenzentrum hochklassig sein. Achten Sie bei der Suche nach dem richtigen Rechenzentrum auf alle Angaben, die zum Backbone-Netz gemacht werden. Ein naher Internet-Knoten (Internet Exchange Point, IXP) bietet eine sehr gute Verbindung mit dem Netz. Auch ein relativ naher Standort zu Ihrem ist empfehlenswert – nicht nur für anstehende Wartungsarbeiten bei Server Housing.

Eine schnelle Reaktionszeit des Supports auf Ausfälle oder dergleichen ist grundlegend: Ist der Support rund um die Uhr (24/7) erreichbar?

Für den Fall der Fälle: Das sollten Redundanz-Konzepte berücksichtigen

Ansicht eines Stromqualitätsanalysators

Ein Rechenzentrum darf nicht so ausgelastet sein, dass im Notfall alles ausfällt. Egal ob Datenleitung, Stromnetz oder Rechenleistung: Fällt hier etwas aus, kommen die sonst überflüssigen (also redundanten) Ressourcen zum Einsatz. Bietet ein Rechenzentrum eine N-1-Regel an – auch als (n-1)-Sicherheit oder -Kriterium bezeichnet – bedeutet dies, dass alle Systeme nicht voll ausgelastet sind. Bei einem Ausfall fangen die restlichen Ressourcen diesen auf. Eine N+1-Redundanz (oder Betriebsredundanz) hingegen bezeichnet ein Konzept, bei dem es immer eine nicht genutzte Ersatzeinheit gibt, die im Notfall einspringen kann. DOKOM21 beispielsweise setzt auf das letzte Redundanz-Konzept.

Achten Sie bei Ihrer Suche nach dem passenden Rechenzentrum darauf, welche Ressourcen laut Aussage der Betreiber besonders geschützt sind. Die folgende Auflistung kann Ihnen dabei helfen.

Ist die Software zur Steuerung des Datacenters nicht ausreichend geschützt, sollten Sie kein Risiko eingehen. Sicherheits-, Virenschutz- und Backup-Programme sind grundlegend. Ein gut funktionierendes Datacenter kann schon Fehler abwenden bevor sie entstehen.

Das Nonplusultra der Datenübertragung bietet Glasfaser. Verglichen zu der klassischen Datenübertragung per Kupferkabel gibt es keine elektromagnetischen Störfelder, und die Lichtwellenleiter sind von Natur aus gegen Blitzeinschläge gewappnet.

Eine Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV, auch unter Uninterruptable Power Supply, UPS, bekannt) ist grundlegend für den Betrieb eines Rechenzentrums. Netzüber- oder Netzunterspannungen sind damit nicht möglich.

Fällt der Strom doch einmal aus, wird direkt auf Notstrom umgeschaltet. DOKOM21 beispielsweise setzt für seine Netzersatzanlage (NEA) auf einen Dieselgenerator. Ein großformatiger Tank gewährleistet eine Stromversorgung für mindestens 48 Stunden und kann sogar im Betrieb betankt werden.

Bild zu: Netzersatzanlage (NEA)

Brandschutztüren und -wände, Rauchsensoren, Alarmsysteme und ein passendes Löschsystem sind in einem Datacenter unerlässlich. Gelöscht werden sollte nie mit Wasser, da das die Server beschädigen kann. Löschgas (z. B. Kohlendioxid) ist hier vorzuziehen.

Ein gutes Indiz für den Brandschutz bietet die sogenannte Feuerwiderstandsklasse. Die Nummer dieser Klasse sagt aus, wie stark die Anlage das Feuer hemmt bzw. dagegen beständig ist. Die Rechenzentren von DOKOM21 beispielsweise bieten dank der modernsten Brandschutztechnik eine Feuerwiderstandsklasse F90: Mindestens 90 Minuten lang kann bei einem Brand die Funktion der Datacenter aufrecht erhalten werden.

Zäune, Panzersperren, Überwachungskameras, Schranken, Fingerabdruckscanner, Sicherheitspersonal, Code-Eingabefelder und weitere Mechanismen helfen beim Schutz gegen Einbrecher. Auch sollte nicht jeder Mitarbeiter unbefugten Zugriff zu den Serverschränken haben. Bei DOKOM21 beispielsweise wird die Infrastruktur in separat abgetrennten Servicegängen neben den IT-Flächen platziert. Dadurch ist ein Betreten der Kundenfläche für Service- und Wartungsarbeiten an der Infrastruktur nicht notwendig.

Auch gegen Hacker sollten die Server gesichert sein. Je nachdem, welche Form des Server-Hostings bevorzugt wird, kann es sein, dass man sich als Kunde selbst um die Cybersicherheit kümmern muss (z. B. bei Colocation).

Diese Zertifikate, Klassifizierungen und Referenzen sprechen für ein gutes Rechenzentrum

Zertifikat des TÜV "Betriebssicheres Rechenzentrum"

Insbesondere freiwillige Prüfungen sprechen für das Rechenzentrum: Neben dem TÜViT der TÜV Informationstechnik GmbH bieten vor allem auch die TÜV Zertifizierungen von TÜV Rheinland oder TÜV SÜD die benötigte Sicherheit, die man als Kunde wünscht. 

Außerdem empfiehlt es sich noch, genau zu schauen, was die Kunden eines Rechenzentrums sagen. Gibt es auf der Website des Datacenters Referenzen, vielleicht sogar ganze Praxisberichte? Auch Kundenstimmen außerhalb des Webauftritts des Unternehmens – z. B. in fachbezogenen Foren – sind hilfreich. Und werfen Sie bei Bedarf auch einen Blick in den letzten Jahresbericht, sollte dieser von einem Rechenzentrum zum Download angeboten werden. Ist das Unternehmen finanziell gesund, ist das ein Garant für einen seriösen Dienstleister, bei dem man gerne seine Daten lagert. 

Die Tier-Klassifizierung

Ein wichtiges Indiz, um ein Rechenzentrum einzustufen, bieten die Tier-Bezeichnungen. Je nachdem, welche Anforderungen ein Datacenter erfüllt, lässt es sich mit einem „Tier“ (deutsch: Stufe, Rang oder Level) versehen.

Der Tier-1-Standard beschreibt einen Basis-Infrastrukturaufbau, der keine Redundanz umfasst. Von so einem Rechenzentrum sollten Sie Abstand nehmen.

Ein Rechenzentrum mit Tier 2 bietet N+1-Redundanz. Die Redundanz wird aber gerade erst ermöglicht, weshalb Tier 2 eher ein Level für eine Übergangslösung darstellt.

Der am meisten verwendete Standard ist Tier 3. Verglichen zu Tier 2 wird hier eine durchgehende Wartung aller Einheiten gewährleistet. Ein Ausfall ist nahezu unmöglich.

Verglichen zu Tier 3 bietet diese Stufe zudem noch fehlertolerante Infrastruktur-Elemente. Automatismen beseitigen Fehler, sobald diese auftreten. So ein Rechenzentrum ist ultrakomplex und deswegen heutzutage nur selten anzutreffen.

Ein Rechenzentrum mit dem gewissen Etwas: Lösungen für Vermarkter und Carrier sowie individuelle Lösungen

Mehrere Serverschränke in einem Rechenzentrum

Der Kunde ist König – da macht ein seriöses Rechenzentrum keine Ausnahme. Vor allem dann, wenn Sie besondere Anforderungen an den Dienstleister stellen, sollten Sie bei dem Rechenzentrum Ihrer Wahl ruhig nach individuellen Lösungen fragen. Beispielsweise eine sicher abgegrenzte Serverfläche oder Racks für besonders breite Server sind in der Regel kein Problem. 

Eine weitere Besonderheit ist, wenn Sie ein Rechenzentrum für eigene Zwecke nutzen, wenn Sie z. B. Vermarkter oder Carrier sind. Bei DOKOM21 beispielsweise können Sie Serverfläche als Ihre eigene weitervermieten. Vermarkten Sie die Server unter eigenem Branding. Zudem ist der Glasfasernetzanschluss auch über alternative Netzbetreiber möglich. Dazu wird bei DOKOM21 den Netzbetreibern in separaten Carrierübergaberäumen Infrastruktur zur Verfügung gestellt. 

Das sollte ein gutes Rechenzentrum kosten

DOKOM21_Serverloesungen_Kosten

Die Basis zur Kalkulation eines Servers bzw. von Serverfläche in einem Rechenzentrum sollte nicht konsequent kostenorientiert erfolgen. Zunächst gilt es, zu ermitteln, was man genau benötigt, erst dann sollten Sie die Preise vergleichen. (Aus diesem Grund finden Sie diese Hilfestellung zum Thema Kosten auch relativ am Ende unseres Ratgebers.)

Gesucht, gefunden: Die passende Serverlösung beim Rechenzentrum des Vertrauens

DOKOM21_Serverloesungen_Gesucht-Gefunden

In diesem Ratgeber finden Sie eine Fülle an Informationen und Tipps, worauf Sie bei der Suche nach der richtigen Serverlösung achten sollten. Wenn Sie einmal wissen, was genau Sie benötigen, ist die Suche nach dem richtigen Rechenzentrum nicht mehr so schwer. Vielleicht bietet ja DOKOM21 genau das, was Sie suchen. Sprechen Sie uns an, gerne schnüren wir Ihnen das Paket, das Sie für Ihre Zwecke benötigen.

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